Marlene Zapf hat es geschafft, sie hat den Zähler auf einer einschlägigen Handball-Internetseite zum Tillen gebracht. Deshalb sind folgende Zahlen mit ein bisschen Vorsicht zu genießen, auf den einen oder anderen Treffer kommt es aber auch nicht an. Deren 15 der TuS-Kapitänin waren in den Aufschrieben aufzutreiben, 13 aus der Entfernung von sieben Metern. Drei Torhüterinnen des THC verschliss „Marli“ dabei.

Beton-Abwehr nach dem Wechsel

Dies war sicherlich ein Faktor für den Einzug ins Final Four, dann haben die Metzingerinnen aber auch einfach ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Abwehr stand in der zweiten Halbzeit bombensicher, blockte viel weg, Nicole Roth im Tor hielt viel, im Angriff ging man immer dorthin, wo es dem THC besonders weht tat. Thüringen hat sicher nicht schlecht gespielt, Metzingen aber einfach besser. Neben Marlene Zapf überzeugte Silje Brons Petersen mit sieben Treffern.

Zapf, immer wieder Zapf

Zur Halbzeit (14:15) war das Spiel noch offen, ehe die TuS sich den schon im ersten Abschnitt erarbeiteten Drei-Tore-Vorsprung schnell wieder holte. Marlene Zapf stellte mit zwei Strafwürfen auf 22:18 (40.) aus pinker Sicht, war auch beim 28:23 erfolgreich (50.), sechs Treffer vor waren es beim 30:24 (53.). Torschützin natürlich Zapf – aus dem Feld!!! Das ließ man sich nicht mehr nehmen. Nach dem 35:32-Auswärtssieg gab es kein Halten mehr.