Zum Abschluss zweier englischen Wochen hat die TuS Metzingen mit dem VfL Oldenburg kurzen Prozess gemacht. Der 35:20 (18:11)-Sieg ist das Ergebnis einer phänomenalen Mannschaftsleistung.

Nach dem 11:8 gibt es kein Halten mehr

Ein paar Fehler zu Beginn führten dazu, dass Oldenburg beim 6:5 (17.) noch gut im Rennen war, als es vom 11:8 (23.) dann zügig auf 15:8 (26.) ging, musste man sich schon keine Gedanken mehr machen, wer das Spiel gewinnen würde. In der Halbzeit waren beim 18:11 alle Weichen auf TuS-Sieg gestellt.
Was Oldenburg auch versuchte – die TusSies hatten immer eine Antwort. Die 5:1-Deckung des Gegners wurde einfach ignoriert, die Offerten, die bei einer siebten Feldspielerin entstehen, dankbar angenommen.

Degenhardt und Hübner bärenstark

Anna Albek hatte per Doppelschlag auf 24:14 (39.) gestellt, und der Abstand sollte in der Folge noch größer werden. Zum einen wurde in der Abwehr nach Herzenslust geblockt, vorne war man mit toller Quote unterwegs. Einen Sahnetag hatte Lena Degenhardt erwischt, die sechs Mal traf. Svenja Hübner stand am Kreis immer richtig und machte alles rein (ebenfalls 6). Den dritten Sixpack steuerte Spielführerin Marlene Zapf bei. Mit dem 35:20-Sieg nahm man eindrucksvoll Revanche für die 25:26-Niederlage aus der Vorrunde.