Gegenüber den letzten Spielen zeigten sich die TusSies von einer ganz anderen Seite. Die Abwehr war gut, Torhüterin Madita Kohorst überragend. Zur Pause wurden für sie 13 Paraden gezählt. weniger schön waren die 14 Fehlwürfe der Pink Ladies. Keeperin Lea Rühter verhinderte für Buxtehude schlimmeres, die Pink Ladies hatten im ersten Abschnitt aber auch ein latentes Präzisionsproblem.

Schnelle Entscheidung nach dem Wechsel

Beim 13:7 nahm man die Pausengetränke ein. Danach ging es zügig voran. 17:7 stand es in der 36. Minute und zum Leidwesen der armen Gäste blieben die TusSies meist auf dem Gas. Nach dem finalen 32:17 gerieten ungenaue Abschlüsse zur Nebensache. Die gute Stimmung wurde etwas getrübt durch ein Foul von Buxtehudes Annika Lott in letzter Minute, die Simone Petersen beim Wurf aus der Luft pflückte. Die Dänin blieb liegen, erste vorsichtigen Diagnosen deuteten auf eine Wirbelprellung hin.

Sechs Mal traf Marlene Zapf für die TusSies, Delaila Amega folgte mit fünf. Viererpacks schnürten Bo van Wetering und Anika Niederwieser.

TusSies wieder gegen den THC

Im Anschluss an das Erstligaspiel TuS Metzingen gegen Buxtehuder SV wurden die Begegnungen der Halbfinals im DHB-Pokal der Saison 2019/20 ausgelost. Beim OLYMP Final4, der Endrunde um den deutschen Handballpokal, treffen am 23. Mai die TuS Metzingen und der Thüringer HC aufeinander – wie bereits im Halbfinale 2019.
Im zweiten Halbfinale spielen Frisch Auf Göppingen und der derzeit punktverlustfreie Tabellenführer der 1. Bundesliga, Borussia Dortmund, gegeneinander.
Samstag, 23. Mai 2020
15.00 Uhr: 1. Halbfinale
17.30 Uhr: 2. Halbfinale

Sonntag, 24. Mai 2020
12.30 Uhr: Spiel um Platz 3
15.00 Uhr: Finale mit anschließender Siegerehrung