Schonungslos analysierte Heike Ahlgrimm, Trainerin der HSG Bensheim-Auerbach, nach dem Abpfiff: „Das war richtig heftig, wir haben es aber nicht anders verdient.“ Als „Schlafmützen“ bezeichnete sie ihre Spielerinnen – zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Nach dem 8:8 geht es ab

Die TuS Metzingen eroberte sich nach dem 8:8 (16.) die Spielhoheit, nahm ein 17:12 mit in die Pause. Vier schnelle Tore entschieden dann die Partie. Vom 21:12 (34.) ausgehend, hätten die TusSies eigentlich in den Schaulauf-Modus schalten können, machten es aber nicht, sondern blieben auf dem Gas. Gestützt auf eine gute Abwehr kam es vorne zu sehenswerten Abschlüssen, bezeichnend, dass Torhüterin Helen van Beurden noch die auffälligste Akteurin seitens der Gäste war.

Acht Stück von der Kapitänin

Spielführerin Marlene Zapf ging bei der TuS einmal mehr mit gutem Beispiel voran, war mit 8/4 beste Schützin im pinken Dress. Es folgten Bo van Wetering (5), Katarina Pandza, Maren Weigel und Silje Brons Petersen (jeweils 4). Drei Treffer wurden Anika Niederwieser gutgeschrieben.