Frauenhandball Drei am Kreis sind eine zuviel

Annika Ingenpaß geht von der TuS zur HSG Bad Wildungen.
Annika Ingenpaß geht von der TuS zur HSG Bad Wildungen. © Foto: Foto: Eibner
Metzingen / wose/jozü 13.03.2018
Kreisläuferin Annika Ingenpaß verlässt den Frauenhandball-Erstligisten TuS Metzingen zum Saisonende.

Seit zwei Monaten ist bekannt, dass die TuS Metzingen für die neue Saison eine Kreisläuferin verpflichtet hat: Tamara Haggerty aus Bad Wildungen. Mit Julia Behnke, Annika Ingenpaß und Tamara Haggerty wären also drei Kreisläuferinnen am Start gewesen. Deshalb ist Annika Ingenpaß an den Verein herangetreten und bat um einen Vereinswechsel. Der Verein ist ihrem Anliegen nachgekommen, der bis 2019 datierte Drei-Jahres-Vertrag wird zum Ende der laufenden Saison vorzeitig in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Wiedersehen werden die Fans der TusSies Annika Ingenpaß in der neuen Saison, wenn sie mit ihrem neuen Verein in der Öschhalle gastiert. Sie wird zur HSG Bad Wildungen Vipers wechseln und dort Tamara Haggerty ersetzen.

„Es hat mir in Metzingen in vielerlei Hinsicht sehr gut gefallen, die Fans, die Halle und auch das Umfeld sind ganz toll. Aber leider ist die handballerische Komponente aus meiner Sicht zu kurz gekommen. Ich hatte bisher zu wenig Einsatzzeiten und ich denke, ich brauche mehr davon, um den nächsten Schritt zu machen. Daher wechsele ich nach der Saison nach Bad Wildungen, zu einem tollen Team und einer Trainerin, die gerne mit jungen Spielerinnen arbeitet. Dort bin ich mir sicher viel zu spielen und mich auch weiterzuentwickeln“, begründet die 21-jährige ihre Entscheidung.

Geschäftsführer Ferenc Rott kommentiert die Vertragsauflösung wie folgt: „Es ist immer schade, wenn uns eine Spielerin verlässt. Ich denke, Annika hat bei uns gute Fortschritte gemacht, aber ihren Wunsch nach mehr Einsatzzeiten kann ich nachvollziehen. Ich denke, in Bad Wildungen stehen ihre Chancen diesbezüglich besser und sie wird diese dort hoffentlich auch erhalten. Ich bedanke mich für ihren Einsatz in den letzten zwei Jahren, auch in der zweiten Mannschaft. Am liebsten würde ich sie mit dem Pokaltitel beim Final Four verabschieden.“