Volleyball Die Woche der Entscheidungen naht

Schon ganz in Sicherheit bringen können sich die Landesliga-Damen der TSG Reutlingen (17 Punkte) in Friedrichshafen (12). Sie wollen sich nicht auf den letzten Spieltag verlassen.
Schon ganz in Sicherheit bringen können sich die Landesliga-Damen der TSG Reutlingen (17 Punkte) in Friedrichshafen (12). Sie wollen sich nicht auf den letzten Spieltag verlassen. © Foto: Grundler
Eningen / swp 01.03.2018

Oberligist TSV Eningen hat mit dem 3:2-Erfolg über den TSV Dettingen vor einer Woche die Tür zum direkten Klassenerhalt weit aufgestoßen und kann am Samstag (19.30 Uhr) endgültig durchgehen. Beim Tabellenachten MTV Ludwigsburg II (20 Punkte) würde schon ein Punkt reichen, dann könnte der TSV (25 Punkte und Siebter) jubeln.

Doch so weit wollen die Gelbhemden gar nicht denken, denn nach den überzeugenden Vorstellungen der letzten Wochen stehen die Zeichen voll auf Sieg. Das Hinspiel ging mit 3:0 klar an die Arbachtäler.

Direktes Kellerduell

Letzter Strohhalm für Landesliga-Schlusslicht TSV Eningen II. Im direkten Kellerduell bei der TSG Ailingen/Kressbronn (Sonntag 14 Uhr) brauchen Bauer & Co (6 Punkte) unbedingt drei Punkte, um überhaupt noch eine realistische Chance auf den Relegationsplatz zu haben. Besonders weh tat da natürlich der 3:2-Erfolg der Gastgeber (10) am letzten Spieltag in Gebrazhofen. Sonst wäre die Ausgangsposition deutlich günstiger gewesen.

Gespannt schaut auch der VfL Pfullingen (7) nach Ailingen, denn der Ausgang beeinflusst auch die Chancen der Echaztäler auf die Relegation. Rechnet man sich selbst beim Tabellendritten TV Rottenburg III (Samstag 17 Uhr) kaum Chancen auf etwas Zählbares aus, kommt dann eine Woche später den Heimspielen gegen Ailingen und Sindelfingen II besondere Bedeutung zu. Wenn Ailingen nicht drei Punkte gegen Eningen holt, sonst ist der Zug schon vorher abgefahren.

Leistungen schwanken

Schon ganz in Sicherheit bringen können sich die Landesliga-Damen der TSG Reutlingen und des TSV Eningen. Die Achalmstädterinnen (17 Punkte) gastieren beim VfB Friedrichshafen (12 Punkte) und wollen sich unter gar keinen Umständen auf den letzten Spieltag verlassen. Allerdings schwankten die Leistungen der Grauel-Truppe zuletzt mächtig, aber immerhin hielten die Nerven – wie beim 3:2-Erfolg über Laupheim nach 0:2-Rückstand. Auch die Schmetterlinge des TSV Eningen (15 Punkte) haben sich in der Rückrunde von ganz unten ins Mittelfeld vorgearbeitet. Da die Konkurrenz jedoch auch punktete, muss unbedingt ein Sieg beim Schlusslicht und schon feststehenden Absteiger FV Tübinger Modell II (Samstag 16 Uhr Sporthalle Waldhäuser Ost) her, um diese Aufholjagd auch zu vergolden.

Eigentlich müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn Bezirksligist TSV Eningen III am Ende nicht mindestens den zweiten Platz einnimmt und damit in die Aufstiegsrelegation darf. Ein Sieg gegen das punktlose Schlusslicht VLW-Stützpunkt Rottenburg IV (Samstag 12 Uhr) ist eigentlich nur Formsache, ehe es eine Woche später zum Showdown gegen Spitzenreiter TSG Tübingen kommt. Vielleicht strauchelt die TSG aber auch schon gegen den PSV Reutlingen, der vor Weihnachten schon einmal dieses Kunststück fertigbrachte mit einem 3:2-Sieg (Samstag 15 Uhr Sporthalle Waldhäuser Ost).

Den zweiten Platz verteidigen wollen die Bezirksliga-Damen der SG Reutlingen/Betzingen beim SV Böblingen (Sonntag 14 Uhr), was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Vielmehr blickt die SG gespannt nach Nürtingen, wo sich der Spitzenreiter (37 Punkte) mit dem Tabellendritten VC Mönsheim (34) und der TSG Tübingen (31) auf harte Kämpfe einstellen muss.

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