Handball Die SGOU bleibt stramm auf Kurs

Das sind die Szenen, die beim TSV Dettingen an der Tagesordnung sein müssen, wenn man den Klassenerhalt realisieren will: Jubel nach dem klaren Heimsieg gegen die arg dezimierte TSG Reutlingen.
Das sind die Szenen, die beim TSV Dettingen an der Tagesordnung sein müssen, wenn man den Klassenerhalt realisieren will: Jubel nach dem klaren Heimsieg gegen die arg dezimierte TSG Reutlingen. © Foto: Silke Euchner
swp 12.02.2019

TSV Dettingen gegen

TSG Reutlingen 34:25 (12:12)

Zu Beginn entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Über die Spielstände 3:3 und 7:7 setzte Alexander Trost den Schlusspunkt zum 12:12 in der ersten Halbzeit. Mehrere einfache Fehler verhinderten, dass die Dettinger einen Vorsprung in die Halbzeitpause mitnehmen konnten.

Dies änderte sich zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Abwehr stand weiterhin sehr stabil und vorne im Angriff war es der schnelle Robin Brodbeck, der von der Reutlinger Abwehr kaum zu stoppen war. Dieser traf in Minute 44 zum 20:16. Youngster Manuel Krohmer stellte die erneute Vier-Tore-Führung in Minute 47 her. Robin Brodbeck und Maximilian Fritz bauten den Vorsprung weiter aus. Kapitän Marc Euchner erzielte fünf Sekunden vor Ende der Partie seinen neunten und letzten Treffer des Spiels.

Die Abwehr und die beiden Torhüter zeigten eine deutlich bessere Form als eine Woche zuvor. Patrick Bader parierte drei Siebenmeter und Leo Maginski entschärfte mehrere gute Chancen der TSG Reutlingen. Mit einer solchen Leistung ist nächsten Sonntag beim TSV Köngen alles möglich.

TSV Dettingen: Maginski, Bader– Müller (1), Beck, Krohmer (2), Bauknecht (7), Fritz (6), Brodbeck (4), Trost (2), Weber (3), Euchner (9), Schmauder

TSG Reutlingen: Selakovic, Meier – Leyh (2), Drosson (2), Ofenheusle (4), Wiedwald, Löchle (1), Ludescher (6), Greve (6/2), Groß (4), Mayer

 

SG H2Ku Herrenberg II – SG

Ober-/Unterh. 19:29 (15:16)

Auch in Herrenberg konnten die Lichtensteiner überzeugen. Nach einer spannenden und intensiven aber fairen ersten Hälfte. war die Partie völlig offen. Keines der Teams konnte sich absetzen. In der Abwehr agierten die Lichtensteiner teilweise zu defensiv, dies wollte man nach dem Pausentee verbessern.

Im Gehäuse stand nun Julian Maier, und dieser sollte zum entscheidenden Faktor werden. Vorne hatte der SG-Motor nun etwas Sand im Getriebe, doch hinten arbeitete man sehr engagiert. Kam mal ein Wurf aufs Gehäuse, war beim SG-Keeper ein ums andere Mal Endstation. Dies bemerkten auch die SG-Anhänger und unterstützen die eigenen Farben erneut bestens.

Die Hausener-Jungs ließen nur noch vier Treffer in Halbzeit zwei zu und setzten defensiv die Weichen für den nächsten Auswärtssieg.

SGOU: Maier, Fischer – Hagmaier, Bordt (2), Werz (4/4), Symanzik (6), Fl. Grauer (4/2), Sarpkaya (7), Hejny (2), Tröster (1), Wild, Althaus (2), Schmid (1)

 

TV Neuhausen II gegen

TSV Köngen 28:20 (17:11)

Der TVN II zeigte schon nach wenigen Minuten, dass die Gäste aus Köngen nicht als Sieger aus der Hofbühlhalle gehen werden. Am Ende wurde es dann deutlich.

Die Neuhäuser führten schnell, doch die Gäste des TSV Köngen konnten zumindest anfangs noch Schritt halten und glichen zum 4:4 (7.) aus. Sogar die Führung war den Gästen zwei Mal vergönnt. Doch dann war Schluss mit lustig und Neuhausen drehte auf. Als Christoph Klusch zum 10:6 (19.) vollstreckte, nahm TSV-Coach Simon Hablizel eiligst eine Auszeit. Die half aber nichts, denn kurz darauf versenkte Oliver Pohr die Kugel zum 11:6 in den Maschen. Bis zur Halbzeitpause warfen sich die Hofbühl-Handballer eine 17:11-Führung heraus.

Nach dem Wechsel der Seiten erarbeitete sich die Bühner-Sieben allmählich einen immer größeren Vorsprung. 19:13 prangte nach 37 Zeigerumdrehungen an der Hallenuhr. Die Messe war für die Gäste aus Köngen quasi gelesen. Beim 24:14 (45.) betrug der Abstand erstmals zehn Tore. Die Köngener schafften die Wende nicht mehr und konnten lediglich auf acht Tore Differenz verkürzen. Am Ende stand ein aus Neuhäuser Sicht überzeugendes 28:20 zu Buche.

TV Neuhausen II: Lutter (1), Spitz – Hölz, Pohr (5), T. Reusch (2), Klusch (5), Brockhaus (3), Notz (1), Jungel (5/2), Rödel (2), Rothweiler (2), Euchner (1), S. Reusch, Fesser (1)

 

TV Weilstetten II gegen

VfL Pfullingen II  29:23 (13:12)

Eine schmerzhafte Niederlage für den VfL Pfullingen II. Die Pfullinger verloren 23:29 in Weilstetten und rutschten damit auf Platz vier ab. Das Team um Trainer Dietrich Bauer startete stark und zog zu Beginn mit 4:0 weg. Diese Leistung konnte man jedoch nicht halten und fand keine Lösungen gegen die stark aufspielenden Weilstetter.

Die Mannschaft musste auf einige Spieler verzichten und schaut nun, die restlichen Spiele der Saison erfolgreich für sich zu gestalten.

VfL Pfullingen II: Stoll, Bantle – Greve, Nothdurft (1), Lehmann (1), Müller, Reiff (4), Werner (3/2), Roth (3), Lebherz (1), Schulze, Bauer (7), Klett (3)

 

HSG Albstadt gegen TV

Großengstingen 30:17 (14:10)

Die HSG startete mit einer Schmiederer-Show in die Begegnung und ließ dem TVG von Anfang an wenig Luft zum Atmen. Nach nur 20 Minuten waren die Gastgeber bereits auf 11:4 enteilt, wobei Eike Soren Schmiederer bis dato bereits sechs Treffer gelangen. Erst nachdem Trainer Markus Kasch auf eine 4:2-Abwehrformation umstellte, begegnete man dem haushohen Favoriten für kurze Zeit auf Augenhöhe. Zwei Treffer von Kevin Hummel und ein damit einhergehender 4:0-Lauf in den letzten acht Minuten vor der Halbzeitpause, brachten den TVG sogar bis auf 13:10 in Schlagdistanz, ehe beim 14:10 die Seiten gewechselt wurden.

Auch der erste Treffer im zweiten Durchgang zum 14:11 war dann den Gästen aus Engstingen vergönnt, ehe Albstadt in Person des elffachen  Feldtorschützen Schmiederer zurückschlug.

Damit war die Gegenwehr des Tabellenschlusslichts gebrochen und die HSG zog unaufhaltsam davon. Nach etwas mehr als 43 Minuten betrug der Vorsprung erstmals zehn Treffer. Kasch resümierte nach dem Spiel: „Die Pause hat uns mal wieder nicht gutgetan. Zahlreiche technische Fehler und schlechte Abschlüsse machen es Albstadt einfach, auch wenn unsere Torhüter erneut einen starken Auftritt gezeigt haben.“

 Am Ende heißt es 30:17 für den aktuellen Tabellenzweiten, der sich mit den wenigsten Minuspunkten in der laufenden Saison weiterhin auf der Zielgeraden im Rennen um die Meisterschaft befindet.

TV Großengstingen: Trostel, Rinker  – S. Hummel (1), Leuze (2), K. Hummel (4), Reisch (1), Rudolph, J. H. Hummel (4), Kinzelmann (1), Balaj (1), M. Hummel, Schwarz (1), Grünenwald (2)

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