„Jugend trainiert für Olympia“ Die Flitzzys als mobile Einsatztruppe

In den Sprint-Wettbewerben wurde gestern im Schönbuchstadion  nochmals um jeden Meter gekämpft.
In den Sprint-Wettbewerben wurde gestern im Schönbuchstadion  nochmals um jeden Meter gekämpft. © Foto: Thomas Kiehl
Die 47 / Freudemann 22.06.2018

Die 47. Auflage von „Jugend trainiert für Olympia“ im Pliezhäuser Schönbuchstadion ist seit gestern beendet. Drei Tage lang hatten insgesamt 2200 Schüler an der traditionsreichen Schulsport-Veranstaltung teilgenommen.Nach der exakten Auswertung aller Ergebnisse wird dann feststehen, welche Mannschaft es zum Landesfinale geschafft haben und wer schließlich zum ersehnten Finale nach Berlin fahren darf.

Den zahlenmäßig stärksten Tag lieferten erfahrungsgemäß die Grundschulen zum Auftakt, die rund 1100 Schüler zu den Wettkämpfen schickten. Am zweiten Tag lieferten sich rund 700 Gymnasiasten und Realschüler manch heißes Gefecht auf der Bahn oder daneben. Gestern nun, als das dreitägige Kreisfinale Leichtathletik für die Schulen aus den Kreises Reutlingen und Tübingen beendet war, tummelten sich nochmals rund 450 Gemeinschaftsschüler im Schönbuchstadion. „Es hat alles gut geklappt“, war aus dem Wettkampfbüro zu hören. Allerdings musste eine Schülerin wegen Beschwerden beim 800-Meter-Lauf vom Krankenwagen abgeholt werden.

Auch gestern war erneut alles gut organisiert. Insgesamt etwas weniger als die sonst üblichen 150 Helfer hatten zum problemlosen Ablauf beigetragen. Es waren etwas weniger Helfer als tags zuvor, auch deshalb, weil es beim Ballwurf und Weitsprung weniger Stationen gab. „Von den zehn Anlagen zu Beginn waren gestern nur noch vier aufgebaut“, wusste Uli Singer vom Wettkampfbüro. Zusammen mit seinen Helfern musste er der Informationsflut Herr werden und war für die exakten ergebnisse verantwortlich.

Gestern nun wurden die Staffel-Wettbewerbe erfahrungsgemäß gerne angenommen. Aber auch im Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen oder Ballwurf und Hochsprung gab es spannende Wettkämpfe zu beobachten. Susanne Sterr vom Orga-Team, dem noch Doris Völter, Martin Beck und Uli Singer angehören, lobte alle Helfer, aber besonders die Flitzzys, eine Helfergruppe von Schülern, die sehr beweglich eingesetzt werden kann und eigentlich immer unter Strom steht. „Das haben die super gemacht. sie sind ab Beginn der Wettkämpfe da und engagieren sich dort wo es brennt“, so Sterr. Die Aufgaben sind vielfältig und reichen von der Regelung des Verkehrs zum Herrichten der Anlagen beziehungsweise Um-, und Abbauten. Man sieht sie auch Startblöcke tragen oder Sonnenschirme aufbauen. „Sie sind eine mobile Einsatztruppe von der GMS Pliezhausen, ohne die es nicht gehen würde“, so Sterr.

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