Basketball Dezimierte Ravens mit wichtigem Auswärtserfolg

Reutlingens Marques Charlton (links) war für die Ravens mit insgesamt 21 Punkten wieder einmal der Topscorer.
Reutlingens Marques Charlton (links) war für die Ravens mit insgesamt 21 Punkten wieder einmal der Topscorer. © Foto: Baur
Wieblingen / swp 05.12.2018

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. Zwei Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord. Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen. Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort. Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur neun Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu und so wurden beim Stand von 37:27 für Reutlingen die Seiten gewechselt. 

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten auf fünf Punkte bis Ende des dritten Viertels.

Auch zu Beginn des vierten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. Vier Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse und war so ein Hauptbestandteil des 69:60-Auswärtssieges. 

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben“, sagte Coach Tsuknidis.

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