Leichtathletik Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften mit Licht und Schatten

Die Metzingerin Marietta Spannowsky startete mit einer guten Hürdenzeit in den Wettkampf, blieb am Ende dann allerdings etwas hinter ihren Erwartungen zurück
Die Metzingerin Marietta Spannowsky startete mit einer guten Hürdenzeit in den Wettkampf, blieb am Ende dann allerdings etwas hinter ihren Erwartungen zurück © Foto: sieu
Wesel / sieu 28.08.2018

Mit Marietta Spannowsky und Xenia Gohl waren am vergangenen Wochenende nur zwei Athletinnen der TuS Metzingen bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel am Start. Marietta Spannowsky beendete ihren Siebenkampf bei der weiblichen Jugend U18 auf Rang 14, während Xenia Gohl in ihrem ersten Jahr bei der weiblichen Jugend U18 mit Rang 22 Vorlieb nehmen musste.

Kein optimales Wetter

Trotz kühlen Temperaturen und Regen am Samstagvormittag startete Marietta Spannowsky mit der siebtschnellsten Hürdenzeit (14,76 Sekunden) gut in ihren Mehrkampf, doch bereits im Hochsprung (1,51 Meter) kam für die TuSlerin, die eine Bestmarke von 1,66 Meter stehen hat, der erste Dämpfer. Im Kugelstoßen (11,53 Meter) und über die 100 Meter (13,24 Sekunden) schrammte die 17-Jährige an ihren Bestmarken vorbei. Der zweite Wettkampftag begann für die Metzingerin mit einer soliden Weitsprungleistung (5,36 Meter) und der achtbesten Speerwurfweite (39,70 Meter). Mit 2:33,93 Minuten über die 800 Meter beendete Marietta Spannowsky ihren Siebenkampf mit 4830 Punkten auf Rang 14 und blieb gut 160 Punkte unter ihrer Bestmarke. „Marietta hat sich wohl etwas zu viel Druck gemacht und konnte ihre guten Trainingsergebnisse zum Saisonhöhepunkt leider nicht umsetzen“, so Trainer Uli Schwender.

Xenia Gohl gelang im Auestadion von Wesel mit einer neuen Bestleistung über die 100-Meter-Hürden (15,41 Sekunden) ebenfalls ein guter Start. Es folgten ordentliche 1,63 Meter im Hochsprung, 11,95 Meter mit der Kugel und nur eine mäßige 100-Meter-Zeit (13,40 Sekunden) zum Abschluss des ersten Tages. Zum Auftakt des zweiten Tages verpasste Gohl mit 5,46 Meter ihre Weitsprungbestmarke nur um drei Zentimeter. Im Speerwurf (32,77 Meter) blieb die TuSlerin dann wieder vier Meter unter ihrem Hausrekord und die ungeliebten 800 Meter bewältigte die 16-Jährige in 2:44,45 Minuten. Mit insgesamt 4658 Punkten stellte die junge TuS-Mehrkämpferin zwar eine Jahresbestmarke auf, blieb aber deutlich unter ihren Möglichkeiten. „Xenia hat einen großen Trainingsrückstand in dieser Saison und blieb somit im Rahmen ihrer Möglichkeiten“, bilanzierte TuS-Trainer Uli Schwender das Abschneiden seiner jungen Athletin.

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