„Wenn man gegen eine solche Mannschaft eine Chance haben will, muss man alles perfekt machen“, sagte TuS-Trainer André Fuhr nach dem Spiel. Das ist der TuS nicht gelungen, die über weite Strecken jedoch richtig gut spielte. Den Trainer ärgerten vor allem die „unforced errors“, die sein Team in den Situationen machte, in denen man drauf und dran war, den Dritten der ungarischen Liga richtig zu ärgern.

So waren die 1040 Zuschauer komplett aus dem Häuschen, als Shenia Minevskaja in der 20. Minute auf 10:9 gestellt hatte – es folgten drei Fehlwürfe, die Ungarinnen zogen bis zur Pause auf 17:13 weg.

Beim 13:20 (33.) wähnte sich Siófok auf der sicheren Seite, ehe es beim 22:25 (45.) wieder richtig stimmungsvoll wurde. Julia Harsfalvi hatte einen Dreierpack beigesteuert, Shenia Minevskaja ein Geschoss genau in den Winkel genagelt. Weil danach auch klarste Sachen nicht reingingen und zudem unerklärliche technische Fehler auftraten, war die furiose Aufholjagd vorbei. Das Spiel dann beim 26:33. Ergebnis zu hoch, an der Berechtigung des Siófok-Sieges gab es jedoch keine Zweifel.

Monika Kobylinska traf sieben Mal für die TuS, Shenia Minevskaja und Julia Behnke je fünf Mal, vier Treffer kamen von Julia Harsfalvi, je zwei von Patricia Kovacs und Kelly Vollebregt, einer von Maren Weigel. Beim Gegner jubelte die Kroatin Andrea Kobetic 13 Mal, sechs Mal war dies Simone Böhme und Estelle Nze Minko vergönnt. Camille Aoustin traf vier Mal, Mireya Gonzalez Alvarez drei Mal, ein Tor kam von Melinda Anamaria Geiger.