Tischtennis, 2. Bundesliga Bittere Niederlage von Frickenhausen

Köln / Wolfgang Gattiker 30.01.2017

175 Zuschauer sahen gestern einen souveränen 6:2-Sieg des 1. FC Köln gegen den TTC Frickenhausen, der nun noch tiefer in den Abstiegsstrudel gefallen ist. Grenzau und Frickenhausen haben nun je fünf Punkte, Hilpoltstein - dort spielt der TTC am 12. Februar - hat sieben und Köln hat sich mit zehn Punkten aus dem Abstiegsstrudel verabschiedet.

Die Kölner gewannen beide Doppel, als  Wehking/Helbing gegen Ogata/Rasmussen in vier Sätzen siegte und auch Walther/Malessa gegen Udra/Hedlund in vier Sätzen zum Sieg kame, nämlich mit 11:1, 11:2, 11:13 und 11:4. So stand es 2:0 statt wie erhofft 1:1.

Dann verlor Rasmussen gegen Wehking in vier Sätzen - Köln führte 3:0, ehe Ogata den ersten TTC-Punkt holte, als er gegen Helbing 11:7, 11:7 und 11:8 gewann. Nun stand es aus Frickenhäuser Sicht 1:3 und noch war nichts verloren.

Nach der Pause ruhten dann die ganzen Hoffnungen auf dem hinteren Paarkreuz. Alfredas Udra gegen Ricardo Walther und Jesper Hedlund gegen Robin Malessa sollten die Gäste weiterhin im Rennen halten. Doch weit gefehlt. Beide waren chancenlos und mussten ihren Gegenübern nach drei verlorenen Sätzen zum Sieg gratulieren.

Jetzt durften sich die 175 Zuschauer auf ein spannendes Spitzenspiel zwischen Lennard Wehking und Ryotaro Ogata freuen. Der junge Japaner in Diensten des TTC Frickenhausen erwischte den besseren Start und ging durch zwei 11:9-Siege mit 2:0 in Führung. So leicht wollte es Wehking dem Gästespieler jedoch nicht machen. Mit 11:9 und 11:7 rettete er sich in den Entscheidungssatz. Hier besann sich Ogata wieder auf seine Spielstärke und ließ seinem Gegenüber beim 11:5 keine Chance.

Am Nebentisch kämpfte Tobias Rasmussen vergeblich. Durch eine 1:3-Niederlage gegen Björn Helbing besiegelte er die 2:6-Niederlage des Tälesclubs, der dadurch weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert.

 Trainer Derd Soos war  enttäuscht, hatte sich mehr erhofft, aber das schnelle 0:3 zog den Gästen den Zahn.

So spielten sie

Wehking/Helbing – Ogata/Rasmussen 11:8, 7:11, 11:7, 11:9; Walther/Malessa – Udra/Hedlund 11:1, 11:2, 11:13, 11:4;  Wehking – Rasmussen 9:11, 11:7, 11:3, 11:6; Helbing – Ogata 7:11, 7:11, 8:11; Malessa – Hedlund 11:8, 11:8, 11:5; Walther – Udra 11:7, 11:5, 12:10; Wehking – Ogata 9:11, 9:11, 11:9, 11:7, 5:11; Helbing – Rasmussen 10:12, 11:3, 11:8, 11:9. ga