Eishockey „Wölfe“ bringen Reutlingens „Schwarze Adler“ zum Absturz

TSG-Trainer Roberto Cazacu (Mitte, blaue Jacke) musste seine Cracks mehrmals aufrichten. Gegen Freiburgs „kleine Wölfe“ erlebten die Black Eagles ein 0:15-Heimdebakel.
TSG-Trainer Roberto Cazacu (Mitte, blaue Jacke) musste seine Cracks mehrmals aufrichten. Gegen Freiburgs „kleine Wölfe“ erlebten die Black Eagles ein 0:15-Heimdebakel. © Foto: Baur
Reutlingen / maro 06.03.2018

Erneut erwies sich der EHC Freiburg 1b als ein Gegner, der den Black Eagles Reutlingen überhaupt nicht liegt. Mit einem 0:15 gab es die seit Jahren höchste Niederlage für die TSG in der fünftklassigen Landesliga. Zunächst sah es im ersten Drittel danach aus, dass das Team von Trainer Roberto Cazacu deutlich besser mithalten können würde, als dies im Auswärtsspiel im Breisgau der Fall war. Auch dort war die TSG kräftig unter die Räder gekommen. In der 8. und in der 12. Minute kamen die laufstarken und scheibensicheren Südbadener zur 2:0-Führung. Die „Schwarzen Adler“ konnten sich aber ab und zu befreien, sodass es Entlastung in der Reutlinger Abwehr gab. Im Mittelabschnitt war die TSG kurz vor dem Anschlusstreffer. Lukas Borchert konnte den ihm zugesprochenen Penalty nach einem Foul beim Alleingang allerdings nicht verwerten.

Bis zur 28. Minute gelang es den Black Eagles, sich auch im Mittelabschnitt noch gegen das spielerische und läuferische Übergewicht der „kleinen Wölfe“ (die Profis des EHC Freiburg spielen in der zweitklassigen DEL2) zu behaupten. Echte Chancen die Partie offen zu gestalten, gab es allerdings nicht.

In der 28. Minute fiel dann allerdings die Vorentscheidung vor den 55 Zuschauern. Binnen 49 Sekunden kassierten die Black Eagles drei Treffer und mussten auch in der 30. Minute einen weiteren Treffer hinnehmen.

Auch die taktische Auszeit von Reutlingens Trainer Cazacu konnte dabei nichts mehr retten. Es folgten die Treffer sieben und acht in der 34. und 37. Minute. Die Partie an der Rommelsbacher Straße war damit endgültig gelaufen. Auch der Versuch der Black Eagles, im Schlussabschnitt noch Ergebniskosmetik zu betreiben, schlug gehörig fehl. Bis zum Beginn des letzten Drittels hatten die zweitplatzierten Gäste bereits über 50 Mal auf das Reutlinger Gehäuse geschossen. Im Schlussabschnitt folgten weitere 30 Schüsse. Weitere sieben Treffer waren die Folge.  Den Black Eagles bleibt nur, die Partie schnell nach der Devise „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ abzuhaken.

So spielten sie


TSG Black Eagles Reutlingen: Tor: Grad, Rogge - Verteidigung: Hamm, Schmitt, Deglhofer, Eliewsky - Sturm: Feierabend,  Lewis, Kramer, Borchert, Erdmann, Strohmaier, Enz, Yaskunov.

Strafzeiten: TSG: 16+10 Minuten - EHC II: 4+10 Minuten.

Rehabilitierung bei den Bisons angestrebt

Die Konzentration der fünftplatzierten Reutlinger Eishockey-Landesligaspieler gilt nach dem Fiasko gegen den EHC Freiburg II der am Sonntag anstehenden Auswärtspartie bei den 1. CfR Bisons Pforzheim. Das Heimspiel hatten die Black Eagles knapp im Penaltyschießen verloren. Die Goldstädter zählen allerdings zu den Mannschaften der vorderen Tabellenplätze. Zuletzt unterlagen die Bisons überraschend der EKU Maddogs Mannheim 1b mit 2:5. Um noch im Kampf um die vorderen Plätze dabeizusein, sind die Goldstädter auch gegen die TSG Black Eagles unter Zugzwang.

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