"Abwehr" bezwingbar?

Monika Klimova will die Bälle auch gegen den VfL Sindelfingen übers Netz bringen. Foto: Axel Grundler
Monika Klimova will die Bälle auch gegen den VfL Sindelfingen übers Netz bringen. Foto: Axel Grundler
GH 15.11.2013

Das letzte Heimspiel der Betzingerinnen in der Vorrunde steht auf dem Plan. Der VfL Sindelfingen macht am Sonntag (10.30 Uhr) seine Aufwartung bei Frauen-Regionalligist TSV Betzingen. Die Zeit der leichten Betzinger Heimsiege wird durch den VfL Sindelfingen beendet. Die Sindelfingerinnen haben ein regelrechtes Abwehrbollwerk aufgestellt. Mit 7:5 Punkten ist der VfL derzeit Fünfter, Betzingen belegt Platz zwei mit 10:2 Punkten, hatte aber bisher überwiegend schwache Gegner.

Von Schwäche kann man beim VfL Sindelfingen nicht reden. Neben der überragenden Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye (8:1 Bilanz) stehen mit Jasmin Lorenz und Maria Schuller zwei weitere exzellente Abwehrspielerinnen im Team. Nur Neuzugang Nathalie Richter (kam vom TSV Herrlingen) ist eine "normale" Konterspielerin.

In der vergangenen Saison übertrafen sich die TSV-Spielerinnen Inga Kardauskaite und Natalia Kaluzna selbst: Beide kämpften Zsemlye nieder. Wenn diesmal wenigstens eine der beiden Betzinger Spitzenspielerinnen diesen Coup wiederholen kann, hat der TSV Betzingen eine Chance zu gewinnen, denn Monika Klimova und Jennifer Käshammer sollten gegen Schuller und Richter mindestens gleichwertig sein.

Sindelfingens Nummer zwei Lorenz könnte am Ende einen entscheidenden Vorteil für den VfL herausholen.

Das Betzinger TSV-Quartett will mindestens ein Unentschieden erzielen. Wenn alle in Bestform sind und den Kopf gegen die Abwehrspielerinnen frei haben, ist ein 7:7 durchaus realistisch.