Heidenheim Benedict Beer kommt mit zwölf in den Landesschützenkader

Erst seit Februar mit der Luftpistole vertraut: Bezirksmeister Benedict Beer (SG Heidenheim).
Erst seit Februar mit der Luftpistole vertraut: Bezirksmeister Benedict Beer (SG Heidenheim). © Foto: privat
Heidenheim / Sandra Gallbronner 11.09.2018
Der zwölfjährige Heidenheimer Benedict Beer trainiert in einer Sportschule.

Sehnlichst erwartete der Heidenheimer Benedict Beer seinen zwölften Geburtstag. Im Februar diesen Jahres war es dann soweit: Der Schüler durfte bei der Schützengesellschaft Heidenheim das erste Mal mit der Luftpistole schießen.

Denn gemäß Waffengesetz ist das erst ab zwölf Jahren erlaubt. Ein halbes Jahr später stand fest: Benedict Beer wird im September in den Landeskader des Württembergischen Schützenverbands aufgenommen. „Gleich im ersten Training war er sehr gut“, erinnert sich sein Vater, Sven Beer, der selbst seit 20 Jahren bei der Heidenheimer Schützengesellschaft schießt.

Deshalb habe er den Sohnemann direkt bei der Kreismeisterschaft angemeldet, wo dieser den ersten Platz belegte. Bei der Bezirksmeisterschaft in Geislingen ging er ebenfalls als Sieger hervor.

Die Konkurrenz schläft nicht

Bei der württembergischen Meisterschaft in Ruit reichte es dagegen nur für Platz 20 unter 22 Startern. „Die Konkurrenz war hier viel größer“, merkt Sven Beer an. 147 Ringe erzielte Beer in Ruit, der Erstplatzierte schaffte 180.

Trotzdem darf der Zwölfjährige nun im Landeskader trainieren. Ein Landestrainer lud ihn nach der Bezirksmeisterschaft im Juni nach Mögglingen in das Talentzentrum des württembergischen Schützenverbandes ein.

Dort habe man vor allem sehen wollen, ob der junge Schütze Stand- und Haltesposition mit der Pistole beherrscht. „Benedict hat einen unheimlichen Willen“, weiß sein Vater. Das überzeugte auch den Coach des Landeskaders, der ihn künftig einmal im Monat in der Sportschule in Ruit ausbilden wird.

Längst hat sich der Heidenheimer das nächste Ziel gesteckt: Württembergischer Meister werden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Bei einem Talentcheck des deutschen Schützenbunds im Rahmen der Deutschen Meisterschaft habe Benedict „hervorragend“ abgeschnitten, so der stolze Vater.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel