Herrendegen Weltcup: Deutschland schlägt den Weltmeister

Heidenheim / Lis Fautsch 11.02.2019
Die HSBler Stephan Rein und Niklas Multerer hatten insgesamt einen durchwachsenen Weltcup in Kanada.

Die beiden Degenfechter Niklas Multerer und Stephan Rein vom Heidenheimer Sportbund hatten kein Glück beim Weltcup im kanadischen Vancouver. Multerer konnte sich in der Vorrunde lediglich einen Sieg sichern und qualifizierte sich damit nicht für die Direktausscheidung. Im Endklassement musste sich der Heidenheimer mit Platz 180 unter 196 Teilnehmern begnügen.

Auch Stephan Rein tat sich der Vorrunde des Weltcupturniers schwer, konnte sich aber noch mit zwei Siegen und vier Niederlagen für das 128er Tableau qualifizieren. Dort setzte er sich mit 15:10 Treffern über den Kanadier John Wright 15:10 hinweg.

In der Ausscheidung der besten 64 Fechter musste sich der Heidenheimer aber dem Franzosen Luigi Middleton mit 11:15 geschlagen geben und belegte im Endklassement Platz 90.

Mit dem Team auf Platz sieben

Beide HSBler traten in Vancouver außerdem mit der deutschen Mannschaft im Teamwettbewerb an und zeigten hier eine bessere Leistung.

Im 32er Tableau besiegte die deutsche Equipe in der Besetzung Lukas Bellmann, Marco Brinkmann (beide Bayer Leverkusen) sowie Rein und Multerer die Vertretung Polens mit 45:39.

Im 16er K. o. setzten sich die Deutschen als klarer Außenseiter gegen den amtierendem Mannschaftsweltmeister Schweiz mit 45:34 durch. Im Anschluss verloren Rein & Co im Viertelfinale aber gegen die Auswahl aus Israel mit 39:45.

In den Platzierungsgefechten gab es für Deutschland eine Niederlage gegen die Ukraine und einen Sieg gegen Tschechien. In der Endabrechnung bedeutete dies für die deutschen Fechter im Mannschaftswettbewerb den siebten Platz.

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