Heidenheim Von Heidenheim tief beeindruckt

Oberbürgermeister Bernhard Ilg zeigt sich von der Kooperation mit Smena weiter angetan und begrüßte die Gäste aus Russland im Rathaus: (von links) Oxana Ryabuchina, Sambo-Trainer Sergej Zadvornyy, Evgenij Pertzev, Tatjana Agarkova, Sergej Kilin, Fachbereichsleiter Matthias Heisler, Smena-Direktor Duroliev Khamzat, Sambo-Abteilungsleiter Eduard Marker, HSB-Vorsitzender Dr. Volker Wiedenmann, OB Ilg, stellvertretender HSB-Vorsitzende Ernst Chojnacki und Geschäftsführer Edgar Klaiber.
Oberbürgermeister Bernhard Ilg zeigt sich von der Kooperation mit Smena weiter angetan und begrüßte die Gäste aus Russland im Rathaus: (von links) Oxana Ryabuchina, Sambo-Trainer Sergej Zadvornyy, Evgenij Pertzev, Tatjana Agarkova, Sergej Kilin, Fachbereichsleiter Matthias Heisler, Smena-Direktor Duroliev Khamzat, Sambo-Abteilungsleiter Eduard Marker, HSB-Vorsitzender Dr. Volker Wiedenmann, OB Ilg, stellvertretender HSB-Vorsitzende Ernst Chojnacki und Geschäftsführer Edgar Klaiber. © Foto: Jürgen Otto
Heidenheim / Thomas Jentscher 01.08.2018
Die Delegation des Kinderzentrums Smena absolvierte ein gewaltiges Programm.

Im Juni waren Vertreter des Heidenheimer Sportbundes zu Gast am Schwarzen Meer, nun erfolgte der Gegenbesuch einer Delegation des russischen Kinderzentrums Smena an der Brenz. Staunten die Heidenheimer bei ihrem Besuch in Russland über die zahlreichen modernen Einrichtungen der Sport- und Berufsbildungsstätte, so waren die russischen Gäste hier vor allem von der Vernetzung zwischen Sport und Wirtschaft beeindruckt.

Das Programm der Smena-Gruppe, die von Samboabteilungsleiter Eduard Marker, dem Initiator des Austausches, betreut wurde, hatte es in sich. Jeden Tag wurden Abteilungen des HSB, Firmen und öffentliche Einrichtungen wie die Industrie- und Handelskammer oder die Duale Hochschule und zum Abschluss auch noch ein Konzert der Opernfestspiele besucht.

Es gab einen Empfang im Rathaus bei Oberbürgermeister Bernhard Ilg und auf Einladung des Grünen-Abgeordneten Martin Grath durfte auch der Landtag in Stuttgart besichtigt werden.

Dokumentiert wurde alles von der Medienchefin Oxana Ryabuchina, die in Smena eine 20-köpfige Abteilung leitet, welche unter anderem einen eigenen TV- und Radiokanal betreibt. „Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt, die Leute sind alle so kreativ“, sagte Ryabuchina, die schon mehrere Ideen für Filme über Heidenheim hat.

Tatjana Agarkova ist in Russland für die Verteilung von Ausbildungsplätzen in 85 Regionen zuständig ist. Sie interessierte sich vor allem für die hiesigen Ausbildungssysteme interessierte und sieht einige Ansätze zur Zusammenarbeit. So sollen neben Sportlern auch Lehrlinge aus Heidenheim das Smena besuchen. Der dortige Leiter der Abteilung für Sport und Tourismus, Evgenij Pertsev, plant den Austausch mit insgesamt sechs Abteilungen des HSB, beschäftigt sich aber auch mit wirtschaftlichen Themen. „Die Leute, die man hier beim Sport sieht, trifft man am nächsten Tag in einer Firma wieder – das ist faszinierend.“

Nachdem die Grundlagen gelegt wurden ist nun für 2019 der erste Jugendaustausch geplant. Zunächst werden, vermutlich im Mai, wieder Gäste aus Russland erwartet im August kommenden Jahres reisen dann Heidenheimer Sportler und Auszubildende sowie Vertreter der IHK – schließlich haben 65 hiesige Firmen geschäftliche Beziehungen nach Russland – ans Schwarze Meer.

Zuvor wird es im November diesen Jahres noch einen Abstecher der Sambo-Abteilung nach Smena geben, wird doch dort mit einem riesigen Fest das Jubiläum „80 Jahre Sambo“ gefeiert.

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