Handball-Landesliga Unbeständigkeit bereitet Steinheimer Coach Sorgen

Welche taktischen Kniffe lässt sich Steinheims Trainer Sebastian Kieser einfallen? Morgen ist der SC Vöhringen zu Gast.
Welche taktischen Kniffe lässt sich Steinheims Trainer Sebastian Kieser einfallen? Morgen ist der SC Vöhringen zu Gast. © Foto: mb
Steinheim / Edgar Deibert 07.12.2018
Nach dem Kollektivversagen am vergangenen Spieltag hat der TV Steinheim am Samstag Vöhringen zu Gast.

Solche Spiele kann man nicht schönreden. Und Sebastian Kieser ist auch gar nicht der Typ dafür. „Das war ein kollektives Versagen der gesamten Mannschaft“, sagt der Trainer des TV Steinheim zur 26:34-Niederlage beim – wohlgemerkt starken – TSV Bad Saulgau am vergangenen Spieltag.

Als Trainer habe er die Fehler in erster Linie bei sich selbst gesucht, lässt Kieser durchblicken. Doch was er anders hätte machen können, darauf hat er keine schlüssige Antwort. Bereits in der ersten Halbzeit habe sein Team 10 bis 15 Torabschlüsse fahrlässig vergeben. „Wenn alle Spieler davon betroffen sind, dann ist es schwierig dies auszugleichen. Die Spieler wissen's ja selbst, dass sie es verbockt haben“, erklärt der 39-Jährige.

Es sei einfach ein „Tag zum abhaken“ gewesen. Dies allerdings nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Und genau diese Unbeständigkeit bereitet dem Steinheimer Coach Sorgen. Zwar steht der TVS als Tabellenvierter noch immer nicht schlecht da. Allerdings stehe sein Team nun etwas unter Druck, um nicht abzurutschen. Schließlich hätten die Steinheimer weiterhin Platz zwei im Visier, sagt Kieser, der sagt: „Wir wollen oben dran bleiben.“ Sein Wunsch: In den drei Partien bis Weihnachten möglichst keinen Punkt mehr abgeben.

Im letzten Vorrundenspiel haben die Steinheimer am Samstag den punktgleichen SC Vöhringen (jeweils 15:9 Zähler) zu Gast (20 Uhr, Wentalhalle). Ähnlich wie der TVS hätten auch die Vöhringer ein ausgeglichenes Team.

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