Sindelfingen SV Mergelstetten feiert erste deutsche Meisterschaft

Starke Leistung: Linus Martin Monz und Stella Finia Falch holten die erste deutsche Meisterschaft für die SVM-Sportakrobaten.
Starke Leistung: Linus Martin Monz und Stella Finia Falch holten die erste deutsche Meisterschaft für die SVM-Sportakrobaten. © Foto: privat
Sindelfingen / HZ 25.06.2018
Linus Martin Monz und Stella Finia Falch holen in Sindelfingen den Titel. Zudem zeigten Chantal De Matteo und Lea Berretti eine respektable Leistung bei ihrem DM-Debüt.

Bei der deutschen Meisterschaft der Jugendklasse (10 bis 16 Jahre) in Sindelfingen starteten Linus Martin Monz (16 Jahre alt) und Stella Finia Falch (9) vom SV Mergelstetten gut in ihre zweiminütige Kür, in der sie unter anderem einen Salto aus dem Handstand in die Hände mit einer anschließenden Hand-Hand-Salto-Kombination zeigten.

Im weiteren Verlauf unterlief ihnen bei einem neuen Element ein Fangfehler. Zwar zeigte auch die Konkurrenz keine wesentlich saubereren Übungen, dennoch belegten Monz/Falch zunächst nur den vierten Platz. Besser machten es die beiden bei ihrer zweiten Übung. Auch hier gab es einen Fehler beim Salto, letztlich sprang aber der zweite Platz hinter Dresden raus.

Am zweiten Wettkampftag fiel die Entscheidung, wer deutscher Gesamtsieger bei den gemischten Paaren wird. Monz/Falch lagen nach Tempo und Balance mit einem Punkt vorne und starteten als letztes Paar. Die Mergelstetter brachten ihre Übung sauber über die Bühne. Aufgrund der zunächst streikenden Technik dauerte es aber etwas länger, bis an der Anzeigentafel die 1 aufleuchtete. Somit feierte das SVM-Duo seine erste deutsche Meisterschaft.

Zudem gab mit Chantal De Matteo (12) und Lea Berretti (16) ein zweiten Paar des SVM sein DM-Debüt. Die beiden Mädchen zeigten eine gute Übung ohne große Patzer und landeten am Ende auf einem respektablen 15. Rang. Balance mit Handständen und Hebefiguren liegt den beiden Sportlerinnen eigentlich mehr. Hier turnten Matteo/Berretti auch ohne große Fehler, die Konkurrenz war aber noch einen Schritt weiter. Am Ende verpasste das zweite SVM-Duo auch hier das Finale der besten zehn Paare und belegte den 17. Rang.

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