Abschied SSG Heidenheim: Ein Trainer sagt Adieu

Heidenheim / Laura Strahl 20.04.2015
Abschied nehmen vom großen Schwimm-Trubel hieß es für SSG-Trainer Georg Wozniak. Für den 65-Jährigen war es das letzte Internationale Schwimmfest in der Aquarena, bevor er im September in Rente geht.
Beim Gedanken daran, dass er den Heidenheimer Schwimmwettbewerb im kommenden Jahr nicht mehr als Trainer begleiten wird, sondern allenfalls als Besucher, verspürt Georg Wozniak Wehmut: „Es ist schon ein komisches Gefühl“, sagt der Diplomsportlehrer.

Und man glaubt ihm das gern. Schließlich war Wozniak – seit 1985 Trainer beim SSG – von Anfang an dabei, stand bei jedem der inzwischen 24 Internationalen Schwimmfeste als Trainer am Beckenrand – und das hauptberuflich.

Was bleibt, ist vor allem ein positives Gefühl: „Wir haben die Veranstaltung von Anfang an super durchgezogen“, sagt Wozniak. Pannen habe es nicht gegeben, stattdessen aber immer wieder immer wieder das selbe Feedback von Teilnehmern und Besuchern: „Wir kommen gerne nach Heidenheim.“ Das werde er so schnell nicht vergessen, vermutet der 65-Jährige.

Aber es hilft alles nichts: Im September beginnt für Wozniak die Rente, die erste Mannschaft des SSG wird dann von Carina Bollongino betreut (bisher Co-Trainerin). „Ich habe genug vor“, sagt Wozniak, und verrät auch gleich was. Golfspielen und surfen zum Beispiel, und mit seinem Hund spazieren gehen. „Ich werde mich nicht langweilen“, ist sich Wozniak sicher.

Und ganz von der Bildfläche der Heidenheimer Schwimmsportszene verschwinden wird er ohnehin nicht. Zwar plant der 65-Jährige vorerst keine festen Trainingszeiten ein, Krankheitsvertretungen beim SSG kann er sich aber gut vorstellen. Und auch sonst will er dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir werden sehen, wie sich alles weiterentwickelt“, sagt Wozniak. Und in der Zwischenzeit? Da hofft er, dass es für den SSG weiterhin so gut läuft wie bis jetzt.

Info Hier der Bericht zum 24. Internationalen Schwimmfest in der Heidenheimer Aquarena.