Mountainbike Silas Grandy ist auf den WM-Zug aufgesprungen

Löste in Bad Tabarz das WM-Ticket: Silas Grandy.
Löste in Bad Tabarz das WM-Ticket: Silas Grandy. © Foto: S. Sternemann
Ochsenberg / pm 22.08.2018
Silas Grandy wird Fünfter in der deutschen Meisterschaftswertung.

Mit dem fünften Platz in der deutschen Meisterschaftswertung konnte sich der Ochsenberger Mountainbiker Silas Grandy noch das Ticket für die Weltmeisterschaft im September in der Lenzerheide (Schweiz) sichern. Ausgetragen wurden die deutschen Meisterschaften in Bad Tabarz. Im Rennen war Grandy zwar Gesamtsechster, in der DM-Wertung wurde er aber als fünftbester Deutscher auch auf Rang fünf geführt.

Im Training fühlte sich Grandy zunächst allerdings nicht so wohl, weil die staubtrockene und relativ kurze Strecke von oben bis unten vollste Konzentration verlangte. Gespickt war der Kurs zudem mit vielen Wurzeln und rutschigem Waldboden.

In der Qualifikation fuhr der Ochsenberger nicht Vollgas und wurde 13. Am Renntag selbst gelang es ihm aber, sich voll auf die Strecke und seine Abfahrt zu fokussieren. Der Lauf lief fast fehlerfrei und so kam er am Ende als Fünftbester der DM-Wertung ins Ziel.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und meiner Steigerung seit meiner Verletzung. Darüber hinaus freue ich mich auch riesig, dass ich aufgrund dieser Leistung für die Weltmeisterschaft im September nominiert wurde.“, sagte Grandy. Zunächst steht für ihn aber am kommenden Wochenende der letzte Lauf zum Weltcup in La Bresse (Frankreich) an.

Vor seinem DM-Start hatte Silas Grandy beim vierten Lauf zum IXS German-Downhill-Cup in Ilmenau (Thüringen) etwas Pech. Er lag am Ende nur eine halbe Sekunde hinter dem Sieger und musste sich in einer dichtgedrängten Spitze mit Platz vier begnügen.

Auf der legendären MTB-Downhillstrecke, welche um die Ilmenauer Skisprungschanze führt, reichte es im Zeittraining nach einem Ausrutscher nur zum 16. Startplatz. Im Finallauf konnte er sich aber gut auf die trockenen Bedingungen einstellen. Mit einem 10-Meter-Sprung hinein in den Auslauf der Schanze markierte er seine Bestzeit, die ihm letztlich mit einer halben Sekunde Abstand zum Sieger und mit nur zwei Hundertstelsekunden Abstand auf den Drittplatzierten einen starken vierten Platz bescherte.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel