Handball SHB-Handballer: alles eine Frage der Kondition?

SHB-Trainer Mickel Washington muss noch an so mancher Stellschraube drehen.
SHB-Trainer Mickel Washington muss noch an so mancher Stellschraube drehen. © Foto: ct
Herbrechtingen / Edgar Deibert 01.02.2019
Coach Mickel Washington diagnostizierte bei seiner Mannschaft konditionellen Nachholbedarf. Am Samstag geht es beim Auswärtsspiel in Wangen gegen den Tabellensechsten.

Mit Lob können Kellerkinder nichts anfangen. Ein „gut gespielt, dennoch verloren“ oder „letztlich gut verkauft“ ist in der Sportwelt eigentlich nicht viel wert. „Am Ende zählen nur Punkte“, sagt daher auch Mickel Washington. Seit seinem Einstand als SHB-Trainer stellen Beobachter eine positive Entwicklung bei der Mannschaft fest. Allein dafür gibt es keine Punkte. In drei Spielen unter dem neuen Coach gab es drei Niederlagen, die SHB ist weiter Tabellenvorletzter in der Württembergliga.

Dennoch sei die Stimmung gut. Auch, weil die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls Punkte liegen lässt. „Wir sind weiter in Schlagdistanz und haben den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand“, weiß Washington.

Trotz allem Optimismus ist sich der Facharzt für Orthopädie &Unfallchirurgie sicher, dass ein besserer Fitnesszustand seiner Mannschaft helfen würde. So lagen die SHBler am vergangenen Spieltag beim Spitzenteam Wolfschlugen zur Halbzeit nur 13:14 zurück, um im zweiten Durchgang einzubrechen. „Das kann natürlich nicht sein“, ärgert sich der SHB-Coach, der bei seinem Team konditionellen Nachholbedarf diagnostiziert hat. Zudem habe die SHB zu viele technische Fehler gemacht und es so dem Gegner ermöglicht zu Gegenstößen zu kommen. Für die konditionelle Basisarbeit benötige man allerdings sechs bis acht Wochen, sagt Washington.

Davon abgesehen stimme aber die Grundrichtung, betont der SHB-Trainer vor dem weiteren schweren Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Wangen am Samstag (20 Uhr, Argenhalle). Natürlich weiß auch Washington, dass sein Team auch da krasser Außenseiter ist. Anders sieht es aber nächste Woche in Hohenems aus. Ein Sieg beim Schlusslicht ist nämlich Pflicht.

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