Volleyball SG Volley Alb freut sich auf Premiere in neuer Lindenhalle

Alles bereit fürs Volleyball-Match: Am Samstag geht's in der neuen Dettinger Lindenhalle erstmals um Punkte.
Alles bereit fürs Volleyball-Match: Am Samstag geht's in der neuen Dettinger Lindenhalle erstmals um Punkte. © Foto: privat
Dettingen / Thomas Jentscher 30.11.2018
Die SG Volley Alb freut sich auf das erste Heimspiel in ihrer neu errichteten Arena und hofft auf Punkte gegen den TSV Eningen.

Nach langem Warten ist es soweit: Die SG Volley Alb kann ihr erstes Heimspiel in der neu errichteten Dettinger Lindenhalle ausrichten. Zu Gast ist am Sonntag ab 15 Uhr der Tabellensechste TSV Eningen.

Nachdem die alte Halle in der am Ende undicht war und nur noch zu Teilen genutzt werden konnte, sich dann vor allem der Innenausbau der neuen Lindenhalle verzögert hatte, war es ein langes Warten für die Sportler. Rund drei Jahre lang musste ausgewichen und improvisiert werden.

Im sportlichen Bereich wird die Halle dann von Handballern, Turnern und Volleyballern sowie für den Schulsport genutzt. Allerdings war mit der Fertigstellung nicht das letzte Wort gesprochen, die Verbände müssen ihre Genehmigungen ausstellen (siehe Artikel unten) und wegen der Glaswand an der Stirnseite wird über einen Prallschutz diskutiert. Für die Schmetterkünstler ist diese Wand ohnehin kein Problem, sie freuen sich auf die Premiere. „Es hat viel Nerven gekostet, aber mit der Halle selbst sind wir jetzt sehr glücklich“, sagt Rolf Grimm, Abteilungsleiter der Dettinger Volleyballer.

Höhe reicht auch für die 3. Liga

Länge und Breite der Halle sind für diesen Sport großzügig bemessen, die Höhe von sieben Metern würde sogar bis hoch in die 3.Liga reichen. Nicht nur die Optik der Lindenhalle mit viel Echtholz beeindruckt Grimm. „Es sieht aus, als ob man hier gut Sport machen kann.“ Bis zu 300 Zuschauer können nun die Spiele besuchen, auch die Sportgeräte wurden erneuert.

Das morgige Spiel der Volleyballer gegen Eningen ist aber auch in anderer Hinsicht ein besonderes. Denn den Gegner kennen die Älbler schon sein Jahren. Man traf bereit in der Regional- und in der Oberliga aufeinander, die älteren Spieler kennen sich sehr gut, die Begegnungen waren stets mit Derby-Charakter verbunden.

Inzwischen sind spielt die SG aber mit einem stark verjüngten Team. So oder so weiß man im Lager der Älbler, worin die Stärke der sehr routinierten Truppe von der Achalm liegt: Es sind Abwehrkünstler, Volleyballer sprechen da auch mal von einer „Gummiwand“. Gleichzeitig ist Eningen im Angriff immer für eine überraschende Spielzüge gut, versucht gerne, der Block mit Lobs zu überwinden.

Auch Trainer Hans-Jörg Bär kennt die Qualitäten des TSV: „Eningen ist ein unangenehm zu spielender Gegner. Die Routiniers behalten auch in engen Situationen den Überblick und holen ganz schwierige Bälle.“

Eningen steht nach dem 3:0-Erfolg gegen Ulm auf Platz sechs, hat aber nur drei Punkte mehr als Schlusslicht Volley Alb. Dessen Selbstbewusstsein sollte nach dem Auftritt in Ludwigsburg gestärkt sein, so dass morgen ein interessantes Spiel erwartet wird.

Die Handballer

müssen noch warten

Während die SG Volley Alb nach Trainingseinheiten morgen auch erstmals zum Wettkampf in der Lindenhalle antritt, ist bei der Handballabteilung des TSV Dettingen noch ein wenig Geduld gefragt.

Eine Abordnung des württembergischen Handballverbandes war zwar schon vor Ort und hatte auch keine Einwände, bis die schriftliche Genehmigung vorliegt und die neue Halle im Terminplan verankert ist, wird es aber noch etwas dauern. Für nächste Woche ist immerhin schon ein Minispieltag geplant.

Nach der langen und schwierigen Zeit des Neubaus freuen sich die Handballer jetzt auf ihre neue Heimspielstätte und erhoffen sich auch wieder einen Aufschwung. Nicht nur wegen der verbesserten Trainingsbedingungen. „Die alte Halle war ja zu klein, so dass wir immer in Gerstetten antreten mussten. Es will aber nicht jeder Zuschauer mit dem Auto zum Heimspiel fahren“, erklärt Abteilungsleiter Wolfgang Rieck.

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