Rollschuh-Läuferinnen des RSV Nattheim bei DM am Start

Sicherten sich bei der deutschen Meisterschaft des Rollsport- und Inline-Verbands die Plätze sechs, acht und elf: Elena Bass, Isabel Schlenker und Gina Grimmeisen vom RSV Nattheim (von links). Mit dem württembergischen Team erkämpften sie sogar den Sieg.
Sicherten sich bei der deutschen Meisterschaft des Rollsport- und Inline-Verbands die Plätze sechs, acht und elf: Elena Bass, Isabel Schlenker und Gina Grimmeisen vom RSV Nattheim (von links). Mit dem württembergischen Team erkämpften sie sogar den Sieg.
08.08.2012
Die Rollschuh-Läuferinnen Gina Grimmeisen, Elena Bass und Isabel Schlenker starteten bei der deutschen Meisterschaft für den RSV Nattheim.

Bei der deutschen Meisterschaft des nationalen Rollsport- und Inline-Verbands in Harsefeld (Niedersachsen) starteten Elena Bass, Gina Grimmeisen und Isabel Schlenker vom RSV Nattheim. Mit ihren Plätzen sechs, acht und elf im Einzel halfen sie Württemberg den Sieg in der Verbandswertung davonzutragen.

Bereits zum vierten Mal entsandte der RSV Nattheim Starterinnen für die deutsche Meisterschaft. Zur Einstellung auf die ungewohnte Lauffläche absolvierten die RSV-Mädels zunächst einige Trainingseinheiten. Gina Grimmeisen, die bei den Schülern B 2 (Jahrgang 1999) an den Start ging, rutschte nach ihrer Pflicht durch drei Unsauberkeiten bei der Gegenwende aufRang zehn.

Nach einem guten Kürtraining erhoffte sie sich einiges von ihrer nächsten Vorstellung und erkämpfte sich Rang vier in der Kurzkür. Nach zwei Stürzen in der Kür belegte sie in der Endabrechnung den sechsten Platz. Elena Bass startete bei den Schülern B 1 (Jg. 2000) und zeigte in derPflicht Nerven. Denn in jedem Bogen waren kleine Unsauberkeiten vorhanden, mit fünf Punkten Rückstand aufs Podest sicherte sich sich jedoch Rang sieben.

Durch ihre Kurzkür rutschte sie auf Platz zwölf zurück, arbeitete sich aber durch ihre gute Kür nach vorn und belegte Rang acht in der Kombination. Für Isabel Schlenker, die bei den Schülern A Kür (Jg. 1997/98) antrat, war es die erste deutsche Meisterschaft. Sie zeigte eine sehr schöne Kurzkür und sicherte sich mit Rang acht eine gute Ausgangsposition für die Kür. Diese brachte sie trotz guter Leistung nicht ganz fehlerfrei über die Bühne, landete damit aber mit dem elften Platz in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfelds.

Für Freude bei den Läuferinnen sowie Trainern sorgte die Bekanntgabe der Verbandswertung: Hier sicherte sich Württemberg überraschenderweise den Sieg vor Südbaden und Hessen. Zufrieden zeigte sich auch RSV-Trainerin Manuela Koch mit den gezeigten Leistungen ihrer Läuferinnen. Schon vorher wusste sie, dass ihre Schützlinge mit drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche nicht bei den Leistungssportlern (sechsmal pro Woche) vorne mitmischen können.

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