Mountainbike Rohes Ei am Fahrradlenker

Die Königsbronner Lukas Lang (links) und Daniel Maier waren bei den Trail Games erfolgreich.
Die Königsbronner Lukas Lang (links) und Daniel Maier waren bei den Trail Games erfolgreich. © Foto: privat
Königsbronn / pm 27.08.2018
Die Königsbronner Lukas Lang und Daniel Maier wurden Zweiter bei den Trail Games in der Scheiz.

Im schweizerischen Engadin in St. Moritz fanden die Rocky Mountain Trail Games statt. Die Teilnehmer dieses internationalen Wettbewerbs kamen überwiegend aus der Schweiz, Italien und Deutschland. Mit dabei waren auch die Königsbronner Lukas Lang und Daniel Maier. Bei diesem besonderen Biker-Event ging es darum, im Rahmen von drei Tagen pures Mountainbiken das kompletteste Team zu finden.

Der Wettkampf war kein Enduro-Rennen, bei dem es nur auf die Bestzeit ankommt. Kern des Wettkampfes war es, in unterschiedlichsten Challenges auf den verschiedenen Trails sich als Mannschaft am besten zu präsentieren. Neben der körperlichen Fitness kommt es dabei auch auf die gute Abstimmung und Harmonie im Team an. Lang und Maier starteten als Zweier-Mountainbike-Team.

Bei traumhaften Bedingungen nahmen die beiden im alpinen Gelände an zahlreichen Wertungsprüfungen teil. Sie mussten sich verschiedenen Herausforderungen stellen. Beim „Need to repeat“ mussten sie auf einer Stage zweimal möglichst die gleiche Zeit fahren – ohne aber die Zeit vom ersten Versuch zu wissen. Beim „Catch the time“ musste eine vorgegebene Zeit möglichst genau getroffen werden, ohne dass der Trail vorher bekannt war. Und beim „Safety Ride“ ging es darum, ein am Lenker des Mountainbikes befestigtes rohes Ei unversehrt über eine Strecke ins Ziel zu bringen.

Dabei hatten es die Tagestouren in sich. Mussten am ersten Tag gleich 33 km und 1879 Höhenmeter bewältigt werden. Am zweiten Tag waren es auf der 39 km langen Strecke 1326 Höhenmeter und die letzte Tour erstreckte sich über 2715 Höhenmeter und 40 km. Als Unterstützung dienten dabei die Corviglia – Bergbahnen.

Die beiden Königsbronner harmonierten sehr gut und sicherten sie sich am Ende der elf verschiedenen Herausforderungen den Zweiten Platz in der Klasse „Duo Men“ der Gesamtwertung.

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