Fechten Rekordbeteiligung: HSB erwartet 237 Sportlerinnen aus 23 Nationen

Die acht Damendegen-Kadettinnen, die beim Kneipp-Cup für den HSB an den Start gehen: Carolina Alves de Lima, Anna Karsten, Alexandra Zittel, Alla Zittel, Carolin Teuber, Giulia Albrecht, Pauline Loh und Franziska Geist (von links).
Die acht Damendegen-Kadettinnen, die beim Kneipp-Cup für den HSB an den Start gehen: Carolina Alves de Lima, Anna Karsten, Alexandra Zittel, Alla Zittel, Carolin Teuber, Giulia Albrecht, Pauline Loh und Franziska Geist (von links). © Foto: privat
Heidenheim / hz 10.11.2017
Bei der 30. Auflage des Heidenheimer Damendegen-A-Jugend-Turniers, ausgerichtet von der Fechtabteilung des HSB, messen sich am Wochenende die besten europäischen Kadetten-Fechterinnen (U 17) im Paul-Gnaier-Fechtzentrum.

In diesem Jahr wird zum zweiten Mal um den Kneipp-Cup gefochten.

Am Samstag wird der Einzelwettbewerb (ab 9 Uhr im Fechtzentrum Heidenheim, Finalgefechte ab 19 Uhr) und am Sonntag ein Nationenwettbewerb mit 19 Mannschaften (Finale um 15 Uhr) ausgetragen. „Die Europäische Fechtkonfederation will damit schon die jüngeren Fechter auf internationaler Ebene an die Besonderheiten der Mannschaftsgefechte heranführen“, so Jochen Kassel, Abteilungsleiter HSB-Fechtabteilung.

Damendegentrainer Hans-Jürgen Hauch verhehlt nicht, dass das Turnier mit dazu beigetragen habe, dass die EFC mit diesem „Cadet Circuit“ inzwischen eine erfolgreiche Wettbewerbsreihe hat: „Ein Damendegenturnier, das A-Jugendliche aus der ganzen Welt in regelmäßigen Abständen zusammenführt, garantiert nicht nur hochgradiges Niveau, sondern ist schlichtweg grundsätzlich etwas Besonderes in dieser Altersklasse.“

In diesem Jahr wird mit 237 Fechterinnen aus 23 Nationen, die sich für den Kneipp-Cup angemeldet haben, ein Rekord-Starterfeld erreicht. Die größten Teilnehmerkontingente neben Deutschland (64) entsenden Italien, Frankreich, Russland, Polen, Rumänien und die Schweiz. Aber auch kleinere Fechtnationen wie Finnland, Litauen und Bulgarien sind in Heidenheim vertreten. Erstmalig dabei ist Singapur mit fünf Fechterinnen. „Mit dieser riesigen Teilnehmerzahl stoßen wir natürlich wie immer an die Grenzen“, so Hauch, „unser Fechtzentrum ist primär als Trainingsstätte und nicht als Veranstaltungshalle für Wettkämpfe dieser Größenordnung gebaut worden“.

Gespannt ist man aus HSB-Sicht auf das Abschneiden von Pauline Loh, die aktuellen Nummer eins der deutschen A-Jugendrangliste.