Ringen-Verbandsliga Nattheims Trainer lässt Herbrechtinger Protest kalt

Viele Zuschauer und eine elektrsierende Stimmung gab’s auch beim letzten Derby zwischen der TSV Herbrechtingen (in blau Mihai Vranceanu) und der TSG Nattheim (Martin Maurer in rot).
Viele Zuschauer und eine elektrsierende Stimmung gab’s auch beim letzten Derby zwischen der TSV Herbrechtingen (in blau Mihai Vranceanu) und der TSG Nattheim (Martin Maurer in rot). © Foto: Sabrina Balzer
Nattheim / Edgar Deibert 10.10.2018
Nach dem Derby gegen die TSG Nattheim wartet die TSV Herbrechtingen auf das Urteil des Verbands. Sportlich betrachtet geht es für die TSG am Samstag mit einem Heimkampf gegen Münster weiter.

Derbys haben ihren eigenen Charakter, das zwischen der TSV Herbrechtingen und der TSG Nattheim am vergangenen Kampftag war noch einmal etwas hitziger. Während des – wohl vorentscheidenden Kampfes – zwischen Herbrechtingens David Dobre und Nattheims David Merkle stürzte Letzterer in die Werbebande und verletzte sich. Der Kampfrichter entschied letztlich auf ein „Foul“ des TSV-Ringers und disqualifizierte ihn.

Im Herbrechtinger Lager fühlt man sich deswegen benachteiligt, daher legte die TSV Protest beim Rechtsausschuss des Württembergischen Ringerverbands ein. Man hoffe darauf, dass zeitnahe entschieden wird, ein Urteil stehe aber noch aus, sagt Bernd Biller. Doch egal was am Ende rauskomme, sein Team müsse nach vorne schauen, so der Herbrechtinger Trainer.

Herbrechtingen muss nach Schramberg

So sind die TSVler am Freitag in Schramberg zu Gast. Die Kräfteverhältnisse der Vereine scheinen dabei nahezu ebenbürtig zu sein. Herbrechtingen präsentiert sich absolut konkurrenzfähig, steht allerdings tabellarisch (Rang acht) nicht so da, wie es dem Leistungsvermögen entsprechen würde. Bislang fehlt das Quäntchen Kampfglück, auf das die Herbrechtinger nun im Schwarzwald hoffen. „Im Großen und Ganzen sind wir bis jetzt zufrieden. Aber ja, wir hätten den einen oder anderen Kampf mehr sicherlich gewinnen können“, sagt Biller.

Für Schlachtenbummler besteht die Möglichkeit, im Bus mitzufahren. Abfahrt ist um 16.30 Uhr vor der Oskar-Mozer Halle.

Verletzungssorgen in Nattheim

Die TSG Nattheim kann nach ihrem Sieg in Herbrechtingen am Samstagabend vor heimischem Publikum nachlegen. Zu Gast in der Ramensteinhalle ist Schlusslicht TSVgg Stuttgart-Münster, das bislang alle fünf Kämpfe verlor und sicher auch in Nattheim einen schweren Stand haben wird.

Dabei plagenTSG-Coach Antonio Iannaccone einige Verletzungssorgen. So fällt David Merkle wohl den Rest der Saison aus. Er habe mehrere Muskelrisse erlitten und sich einen Nerv am Rücken eingeklemmt. Eine MRT-Untersuchung soll zudem weitere Details liefern.

Den Herbrechtinger Protest sieht Iannaccone derweil entspannt. Der 59-Jährige, der bereits seine Aussage beim Ringerverband gemacht hat, sieht die Aktion von Herbrechtingens David Dobre als unsportlich an. Daher habe der Kampfrichter richtig gehandelt, so Iannaccone.

AV Hardt – TSV Herbrechtingen (Freitag, 21 Uhr, Arthur-Bantle-Halle) TSG Nattheim – TSVgg Münster (Samstag, 19.30 Uhr, Ramensteinhalle)

KSV Musberg II – TSV Herbrechtingen II (Samstag, 18 Uhr/Sportzentrum Leinfelden)

KG Korb II/Amstetten – KG Schorndorf II/Königsbronn (Samstag, 18 Uhr/Ballspielhalle in Korb)

TSG Nattheim II – TV Faurndau (Samstag, 18 Uhr/Ramensteinhalle)

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