Handball HSG gewinnt den Heidenheimer Stadtpokal

Handball / Ewald Rathgeb 03.09.2018
Die HSG Oberkochen/Königsbronn gewinnt den 19. Heidenheimer Stadtpokal durch einen 13:12-Erfolg im Endspiel gegen den Landesligisten TSG Söflingen II.

Nach einem spannenden Finale gegen die eine Liga höher spielende TSG Söflingen II feierten die Bezirksliga-Handballer der Spielgemeinschaft Oberkochen/Königsbronn am Samstag den Sieg im 19. Heidenheimer Stadtpokal.

Dabei traten in der Karl-Rau-Halle acht Mannschaften an. In Gruppe A traf Gastgeber und Vorjahressieger HSB im ersten Turnierspiel auf den TSV Dettingen (Kreisliga A) und gewann nach etwas Anlaufschwierigkeiten sicher mit 15:8. Deutlich enger verlief die Begegnung zwischen den Bezirksligisten HG Aalen/Wasseralfingen und dem SC Lehr, die der SC mit 14:12 für sich entschied.

Die Heidenheimer zeigten dann gegen Aalen/Wasseralfingen eine schwache Leistung. Die Abwehr agierte zu passiv und in der Offensive wurden hundertprozentige Chancen leichtfertig vergeben. So setzte es trotz einer Aufholjagd am Ende eine 14:16-Niederlage.

HSB holt den Gruppensieg

Nachdem Lehr gegen Dettingen 24:9 siegte, ging es zwischen dem SC und dem HSB um den Gruppensieg. Die Heidenheimer führten schnell mit 5:2, nach 15 Minuten ging es mit einer beruhigenden 9:4-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Hausherren an ihre überragende Defensivleistung an und gestatteten Lehr bis zum 16:4-Endstand keinen Treffer mehr. Aalen/Wasseralfingen sicherte sich mit einem 18:11 über Dettingen Platz zwei.

In der Gruppe B wurde Bezirksligist HSG Oberkochen/Königsbronn seiner Favoriten-Rolle beim 21:6 gegen den HSB II (Bezirksklasse) gerecht. Schwerer als erwartet tat sich Landesligist Söflingen II gegen den TV Steinheim II (Bezirksklasse), der mit seiner 5:1-Deckung das Spiel lange offen hielt, schließlich aber 13:18 unterlag.

Die HSG hielt dann die Begegnung gegen Söflingen lange offen, musste sich am Ende jedoch 12:16 geschlagen geben. Ebenfalls lange ausgeglichen war die Partie zwischen dem HSB II und Steinheim II, in den letzten fünf Minuten mussten die Heidenheimer aber abreißen lassen und unterlagen mit 17:20.

Steinheim II wiederum zeigte sich gegen die HSG stark verbessert und verlor nur knapp mit 11:13. Söflingen II ließ im letzten Vorrundenspiel nichts mehr anbrennen und holte sich mit dem 20:11 gegen den HSB II den Gruppensieg vor der HSG, Steinheim II und HSB II.

Im ersten Halbfinale traf der HSB auf Oberkochen/Königsbronn. Die Gäste überraschten mit einer aggressiven 3:2:1-Deckung, aber auch Heidenheims 6:0-Abwehr stand gut. So blieben Tore eher Mangelware, beiden Teams war zudem anzumerken, dass sie schon drei Spiele in den Knochen hatten. Beim Stand von 9:7 schien der HSB die besseren Karten zu haben schien. Allerdings wurde dann eine gute Chance vergeben und man kassierte den Anschluss.

Entscheidung kurz vor Schluss

Im nächsten Angriff wurde der Kreisläufer gut freigespielt und von hinten im Wurf behindert. Der HSB erwartete Siebenmeter und Zwei-Minuten-Strafe, doch die Schiedsrichter ließen weiterlaufen und die HSG glich zum 9:9 aus. Anstatt die restlichen Sekunden herunter zu spielen, schlossen die Hausherren ihren letzten Angriff zu früh ab und ermöglichte den Gästen zehn Sekunden vor dem Ende den 10:9-Siegtreffer.

Im zweiten Halbfinale war Aalen/Wasseralfingen beim 8:17 gegen Söflingen II chancenlos. Im Spiel um Platz drei setzte sich der HSB dann ohne zu glänzen mit 12:9 gegen die HG Aalen/Wasseralfingen durch.

Im Finale traf die HSG also wie schon in der Vorrunde auf Söflingen II, diesmal sollte es aber anders laufen. Der Kräfteverschleiß machte sich bei beiden Teams zunehmend bemerkbar und es entwickelte sich ein Kampfspiel, bei dem sich die Spielgemeinschaft, gestützt auf eine sehr gute Defensive und einen guten Torwart, langsam aber sicher absetzte.

Fünf Minuten vor Ende lag die HSG mit drei Toren in Führung, musste dann jedoch noch zittern. Söflingen verkürzte Tor um Tor verkürzte und hatte mit dem letzten Wurf noch die Chance zum Ausgleich, allerdings blieb der Wurf hängen und die HSG holte sich mit dem 13:12 den Turniersieg.

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