Königsbronn / pm Nach 14 Jahren geht es für den SVH wieder runter in die Verbandsliga. Da half auch der 6:2-Heimerfolg gegen Peiting nichts.

Um sich eine kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren mussten die Kegler des SVH Königsbronn im Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen Blau-Weiß Peiting gewinnen. Die Gastgeber machten ihre Hausaufgaben und fuhren einen ungefährdeten 6:2-Punktesieg ein. Da allerdings im Parallelspiel der Tabellenführer SF Friedrichshafen gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Wolfacher nicht punkten konnte, hatten die zwei gewonnenen Tabellenpunkte für den SVH keine Auswirkung mehr. Nach 14 Jahren Bundesliga ist Königsbronn in die Verbandsliga abgestiegen.

Im Startpaar gewann Pascal Weidl mit starken 606 Kegel (Partiebestwert) den ersten Mannschaftspunkt für Königsbronn gewinnen. Anschließend holte Thomas Rieck den zweiten Mannschaftspunkt.

Im Mittelpaar lief es ähnlich gut für die Gastgeber. Denn sowohl Uwe Fauth, als auch Florian Oker gewannen jeweils ihre Duelle und holten somit die Mannschaftspunkte drei und vier für den SVH. Damit lagen die Königsbronner auch vvorentscheidende 133 Kegel vorne.

Kai Lebzelter unterlag seinem Kontrahenten in der Schlußpaarung in den ersten beiden Durchgängen klar. Im dritten Satz konnte Lebzelter punkten, wobei Hickisch im letzten und entscheidenden Satz wiederum punktete und Peiting den ersten Mannschaftspunkt verbuchen konnte. Paul Oker unterlag im ersten Satz gegen Thomas Aigner knapp. Im zweiten Durchgang teilten sich beide Akteure den Punkt mit jeweils 142 Kegel. Im dritten Durchgang konnte Aigner nochmals punkten und den Mannschaftspunkt vorzeitig gewinnen. Im letzten Satz spielte Oker mit 160 Kegel stark und konnte im Gesamtergebnis noch an Aigner mit 581:572 Kegel vorbeiziehen.

Stenogramm: Weidl 606:581 (2,5:1,5); Rieck 595:570 (2,5:1,5); Fauth 583:508 (3:1); F. Oker 541:533 (2:2); Lebzelter 558:575 (1:3); P. Oker 581:572 (1,5:2,5)