Motorsport BW-Cup: Katz, Keim und Kowatsch auf Platz eins

Überflieger Kevin Keim.
Überflieger Kevin Keim. © Foto: Rudi Weber
Motorsport / Elena Kretschmer 06.08.2018
Am Samstag trat beim 46. internationalen Motocross in Gerstetten die Jugend in fünf verschiedenen Klassen an.

Ein weiteres Rennen um den Baden-Württemberg-Cup, ein weiterer Schritt in Richtung Gesamtsieg: Die Motocross-Jugend ging am Samstag in Gerstetten an den Start. In insgesamt fünf Klassen traten die 104 Fahrer im Alter von sechs bis 21 Jahren gegeneinander an.

Klasse eins dominierte Denny Theurer. Seine stärksten Konkurrenten im Feld waren der Zweitplatzierte Tobias Strebel und Lasse Lohmann. In Klasse zwei war es Aaron Kowatsch vom MSC Sandhausen, der in beiden Läufen und damit auch in der Tageswertung auf Eins lag. Zweiter wurde Luis-Valentino Laufer, Dritter Luca Röhner. Bester Lokalmatador war Julius Aurnhammer auf Platz 16.

Katz in Topform

Absolut nicht zu bremsen war Jona Katz vom 1. RMC Reutlingen in Klasse drei. Freies Training, Zeittraining, erster und zweiter Lauf: Immer fuhr er als Erster durchs Ziel. Zweiter und Dritter in der Gesamtwertung wurden seine Vereinskameraden John Vogelwaid und Tommy Schnitzler. Auf Platz vier landete Lokalmatador Taylan Ilbars.

Genauso souverän wie Katz schlug sich Paul Bloy vom AMC Biberach in Klasse vier. Er hatte allerdings mit Collin Wohnhas vom MSC Wieslauftal zu kämpfen, der ihm immer wieder gefährlich wurde. Über Platz drei freute sich Luca Beiermeister vom MSC Gerstetten, Dominik Arnold vom MSC Schnaitheim wurde Fünfter.

Kevin Keim war allerdings am Samstag der Mann, der wirklich allen davon fuhr. Überlegen entschied er sämtliche Trainings für sich, in beiden Läufen hatte er jeweils 16 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Und das, obwohl er in Lauf zwei eine kleine Aufholjagd starten musste: „Ich bin nicht gut rausgekommen, hab dann aber aufgeholt und war hinter Tim Saur.“ Doch auch den packte er. Bester Lokalmatador der Klasse fünf wurde Simon Mäder auf Platz neun: „Ich hatte gehofft, dass es noch ein bisschen besser läuft, aber es waren viele schnelle Fahrer dabei.“

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