Treffelhausen / Ewald Rathgeb Der HSB musste sich Treffelhausen mit 24:33 geschlagen geben.

Der HSB musste aufgrund seiner extrem angespannten Personalsituation wieder auf drei Spieler aus seiner zweiten Mannschaft zurückgreifen. Dieses Handicap wog im Heimspiel gegen den TV Treffelhausen zu schwer.

Schon im ersten Angriff produzierten die Hausherren ihren ersten technischen Fehler, den die Gäste aber nicht bestraften, da sie ihrerseits unkonzentriert abschlossen. Im zweiten Angriff schafften es die Heidenheimer dann, in Führung zu gehen. Doch in der Abwehr stimmte die Abstimmung mehrmals nicht, und die Gäste zogen auf 1:3 weg, ehe Kapitän Sabouni mit einem Siebenmeter auf 2:3 verkürzte. Allerdings war die Fehlerquote im Angriff auch in der Folge deutlich zu hoch, und nur Torhüter Bosch verhinderte, unter anderem mit einem gehaltenen Siebenmeter, dass die Gäste vorentscheidend davonzogen. Beim 4:6 sah sich Trainer Somogyi bereits zur Auszeit gezwungen. Diese schien zu fruchten, denn der HSB glich zum 6:6 aus.

Allerdings fehlte den Gastgebern weiter die notwendige Sicherheit in ihrem Spiel. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und zogen auf 6:9 davon. Der HSB schaffte es aber dann, seine Fehlerzahl zu reduzieren. Bis zum 9:11 in der 20. Minute blieben die Hausherren in Schlagdistanz, um dann aber wieder mehrmals viel zu schnell abzuschließen. Der TV nutzte diese Schwächephase konsequent und zog bis zur Halbzeit auf 11:16 weg.

Der Plan der Hausherren, den Vorsprung der Gäste schnell zu reduzieren, misslang komplett. Zwei einfache Fehler führten zum 11:18 und damit schon zur Vorentscheidung. Zwar schaffte es der HSB in den folgenden Minuten, den Abstand konstant zu halten, doch spätestens als die Kräfte der verbliebenen Stammspieler nachließen und vermehrt gewechselt werden musste, zogen die Gäste weg.

Beim 16:27 lag Treffelhausen erstmals mit elf Toren vorne und der nächste verletzungsbedingte Tiefschlag beim HSB folgte. Nach dem Ausscheiden von Kosta Mpouras musste auch noch Nachwuchsspieler Hüper mit einer schweren Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Beim HSB stemmten sich in der Folge vor allem Konsti Rendle und Marvin Valeczky mit vollem Einsatz gegen eine zweistellige Niederlage, am vollauf verdienten 24:33-Sieg der Gäste konnten aber auch sie nichts mehr ändern. HSB: Bosch, Pinna, Sabouni (2/2), Valeczky (3), Rendle (6), Stegmeier (3), Hüper, Mpouras, Uhl (4), Kascha (1), Gaschler (2), Krieg (3), Dandl