Heidenheim / Petra Hackl/Marc Hosinner Das ist nicht alltäglich: Sowohl die weibliche U16 als auch die zweite Damenmannschaft wurden am letzten Spieltag Meister.

Zwei Meisterschaften an einem Spieltag zu feiern ist im Basketball nichts Alltägliches. Beim HSB ist aber genau das eingetreten, obwohl eigentlich nicht damit gerechnet werden konnte. Vor allem nicht bei der weiblichen U-16-Mannschaft, die in dieser Spielzeit noch nie auf Platz eins gestanden hatte. Dies lag allerdings nicht an zu wenigen Erfolgen, sondern am ungünstigen Spielplan. Damit lag man gegenüber den führenden Teams von Steinenbronn, Tübingen und Stuttgart in der Hinrunde stets im Hintertreffen. Zwei Niederlagen in der Rückrunde führten dazu, dass Heidenheim über Rang vier einfach nicht herauskam und im HSB-Lager schon nicht mehr damit gerechnet wurde, noch in die Spitzenplätze vorzustoßen. Aber die Konkurrenz patzte am Ende der Saison eben auch, Heidenheim hatte das Gewinnen nicht verlernt. Das letzte Saisonspiel in Reutlingen sollte denn auch die Entscheidung über die Tabellenspitze mit sich bringen.

Konzentriert, aber auch etwas nervös betraten die HSBlerinnen unter Leitung ihres Coachs Zeljko Skobic das Spielfeld. Binnen weniger Minuten kamen die Gäste ins Rollen. Die 20:10-Führung nach zehn Minuten wurde zur Pause auf 44:18 ausgebaut. Auch nach dem Seitenwechsel wurde schönes Passspiel im Angriff und vor allem mannschaftliche Geschlossenheit in der Defense gezeigt und beim Stand von 69:28 für den HSB vor dem Schlussviertel war die Begegnung klar entschieden. Am Ende durfte sich das Team über einen 97:35-Sieg freuen und die Landesliga-Meisterschaft feiern. Zum Team gehören: Johanna Bosch, Sophia Briel, Nives Filipovic, Franziska Hackl, Shilan Karimi, Lilly Kopp, Else Leidiger, Gloria Mikulic, Katarina Milosavljevic, Maya Nahar, Elena Skobic und Elena Uzunovic mit den Trainern Mike Nahar und Zeljko Skobic.

Intensiv auf die letzte Entscheidung vorbereitet hatte sich auch die zweite Damen-Mannschaft in der Bezirksliga. Doch wenige Stunden vor der Partie in der Landkreishalle Spiel kam die Absage aus Derendingen. Die Enttäuschung darüber, dieses Finalspiel nicht mehr ausgetragen zu haben wurde jedoch schnell von der Freude überlagert, nicht nur ungeschlagen die Bezirksliga-Meisterschaft gewonnen zu haben, sondern nun auch die beiden Play-Off-Runden. Die erfolgreichen Spielerinnen der zweiten Mannschaft: Chiara Cedrone, Anamari Filipovic, Franziska Hackl, Konstanze Hackl, Petra Hackl, Lilly Kopp, Gloria Mikulic, Maya Schönfelder, Elena Skobic, Viktoria Tjan, Claudia Weißer, Larissa Weitzer, Anna Wiedmann und Gesine Wißler.