American Football Highlanders bejubeln ersten Heimsieg

Lauf zum ersten Heimsieg: Die Ostalb Highlanders um Runningback Dirk Lucht (am Ball) setzten sich gegen die Badener Greifs durch.
Lauf zum ersten Heimsieg: Die Ostalb Highlanders um Runningback Dirk Lucht (am Ball) setzten sich gegen die Badener Greifs durch. © Foto: sb
American Football / Simon Wannenwetsch 21.06.2018
Das Team der TSG Schnaitheim gewinnt nach einem furiosen Start am Ende mit 42:33 gegen die Badener Greifs aus Karlsruhe und schafft damit den Anschluss ans Mittelfeld.

Die knapp 300 Zuschauer, die trotz Deutschlandspiel bei der Fußball-WM und Schlossbergerlebnistag zum Football an den Fischerweg gekommen waren, wurden nicht enttäuscht, denn die Ostalb Highlanders gewannen nach furiosem Start verdient mit 42:33 gegen die Badener Greifs aus Karlsruhe.

Das Trainerteam um Bernd Fuss hatte die Devise ausgegeben, besonders den amerikanischen Spielmacher der Gäste früh unter Druck zu setzen. Das Einstellung und Taktik an diesem Tag passen würden, zeigte sich direkt zu Beginn, als die Defensive der TSG-Footballer die Greifs früh zu einem Befreiungskick zwang.

Mit Läufen von Dirk Lucht und Daniel Wengert brachte man sich in eine gute Position, von der aus Wengert mit einem Pass über knapp 20 Yards seinen Reciever Fabian Bück fand, der dann den ersten Touchdown des Tages erzielte. Markus Fürst verwandelte den Extrakick – wie auch alle folgenden – zum 7:0.

Es dauerte keine drei Spielzüge, bis die Highlanders die nächsten Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Die Defensive konnte Nate Lynch so unter Druck setzen, dass dieser in der Endzone nach einem Tackle von Marc Goal den Ball verlor, welcher dann von Julian Allinger zum nächsten Touchdown gesichert wurde.

Perfekter Spielzug zum 21:0

Nachdem die Defensive die Greifs weiter im Griff hatte, stand die Offense nach Runs von Dirk Lucht und einem Pass auf Kai Schmid wenige Yards vor der Endzone. Bei einem angetäuschten Lauf ging der Spielzug perfekt auf, denn Fullback Andreas Plocher wurde von den Gästen sträflich außer Acht gelassen und konnte so einen Pass von Wenger in der Endzone fangen (21:0).

Kurz darauf ließ dann auch Lynch sein Können aufblitzen und fand mit einem Pass einen freien Reciever, der den Anschluss zum 21:7 herstellte. Die Antwort der Highlanders ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Lauf von Simon Winter fand Wengert mit einem Pass über 40 Yards seinen Reciever Markus Fürst in der Endzone (28:7).

Dass eine solche Führung im Football nicht lange Bestand haben muss, zeigten die Karlsruher in der Folge. Als die Highlanders beim dritten Versuch über 20 Yards zu gehen hatten, ging man mit einem Trickspielzug zu hohes Risiko. Der Ball wurde von einem Greifs-Verteidiger abgefangen und zurück in die Endzone getragen (28:13). Die Ostalb-Defensive hielt aber weiter und Christian Hackauf forciertes Fumble, durch das man wieder in Ballbesitz kam. Jedoch vergaben die TSGler vor der Halbzeit noch zwei Field Goals. Dies ließ Lynch nicht ungestraft und fand mit einem Pass übers halbe Spielfeld einen seiner Reciever, der allen Verteidigern enteilte. Mit einem Zweipunktversuch verkürzten die Gäste zum Halbzeitstand von 28:21.

Nach einer warnenden Ansprache in der Pause fingen sich die Highlanders wieder. Mit einem Lauf von Simon Winter und Pässen auf Julian Ackermann und Markus Fürst war man schnell wieder in der gegnerischen Gefahrenzone. Zwei weitere Läufer von Winter, der seine gute Leistung an diesem Tag krönte, führten zum nächsten Touchdown (35:21).

Im finalen Abschnitt sollte es noch einige Punkte und gute Aktionen zu sehen geben. Ein Lauf von Dirk Lucht für 25 Yard Raumgewinn und ein Pass von Wengert auf Fürst brachte die Highlanders bis ein Yard vor die Endzone. Von dort aus setzte Wengert selbst zum Lauf an und baute die Führung wieder auf 42:21 aus.

Mit diesem Vorsprung im Rücken konnten die Coaches endlich einmal auch den Akteuren aus den zweiten Reihe Spielzeit gewähren und diese für die guten Trainingsleistungen belohnen. So musste man zwar noch zwei Touchdowns in Kauf nehmen, dennoch arbeitete die Defensive gut. Besonders wichtig war eine von Tim Völker in der eigenen Endzone gefangene Interception, die weitere Punkte der Greis verhinderte, zudem wurde nach beiden Touchdowns der Zweipunkt-Versuch gestoppt.

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