Herbrechtingen / Klaus Fezer Ein Sieg und eine Niederlage im Relegationsturnier reichten nicht.

Zum Relegationsturnier um den Aufstieg in die Bezirksliga empfingen die Herbrechtinger Volleyballer in der heimischen Bibrishalle die Mannschaften aus Leinfelden und von der Spielgemeinschaft MADS Ostalb III.

Im hochklassigen Spiel gegen Leinfelden agierte die TSV von Anfang an konzentriert. Die Gäste blieben dran, aber Herbrechtingen holte sich den ersten Satz knapp mit 25:23. Das Team um Coach Träger behielt die Nerven, entschied den zweiten Durchgang mit 25:18 deutlich für sich und hatte im dritten wieder mit 25:23 die Nase vorn.

Gegen MADS Ostalb III fehlte dann aber das letzte Quäntchen Glück und auch die Kraft. Der Herbrechtinger Block schaffte es über das gesamte Spiel nicht, die jungen und extrem spielstarken Angreifer auszubremsen. Die ersten beiden Sätze wurden mit 22:25 und 21:25 verloren.Im dritten Spielabschnitt gelang es dann, das Ruder doch noch einmal herumzureißen, durch das 25:19 kam wieder Hoffnung auf. Aber alle Träume zerplatzten dann beim Verlust des vierten Durchganges mit 21:25.

„Wir haben in dem Spiel nicht alles aufs Feld gebracht, haben teils fahrig gespielt und einfache Bälle verschenkt. Zudem hat es uns der starke Angriff der jungen Wilden auch sehr schwer gemacht, in unser Spiel zu finden“ konstatiert Mannschaftsführer Wolf Fezer

Nun bestand nur noch die Hoffnung, dass Leinfelden gegen MADS mit 3:0 gewinnt. Doch die SG setzte sich mit 3:2 durch und bleibt damit in der Bezirksliga. Herbrechtingen könnte noch nachrücken, dies wird sich zeigen, wenn die neue Staffeleinteilung erfolgt. „Bereit sind wir auf alle Fälle. Die Saison verlief sehr gut, lediglich ein paar verschenkte Sätze haben uns die Tabellenführung gekostet und auch heute haben wir gezeigt, dass wir definitiv mithalten können“, so Fezer zum Abschluss der Saison 2018/2019.