Gerstetten Heinz Rehm ist seit 36 Jahren Streckenposten

Heinz Rehm im Gespräch.
Heinz Rehm im Gespräch. © Foto: ct
Gerstetten / Sandra Gallbronner 07.08.2018
Für den MSC Gerstetten ist Heinz Rehm schon sehr lange aktiv. Selbst fährt der 70-Jährige nicht mehr.

„Es war eine der schönsten Zeiten überhaupt“, schwärmt Heinz Rehm, als er an die Zeit zurück denkt, in der er selbst für den MSC Gerstetten über die Motocross-Strecken in Deutschland geheizt ist. Mittlerweile ist der Gerstetter 70 Jahre alt und fährt längst nicht mehr. Die Familie kam zu kurz. „Cool“ findet er den Sport aber nach wie vor: „Die Action gefällt mir.“

Bei den Rennen in Gerstetten ist der gelernte Werkzeugmacher dennoch hautnah dabei. Seit nunmehr 36 Jahren fungiert er dort als Streckenposten – immer am gleichen Streckenabschnitt. „Meinen Platz habe ich immer verteidigt.“ Doch allmählich steckt der Motocross-Fan das stundenlange Stehen nicht mehr so einfach weg: „Es wird anstrengend.“ Auch ein Bandscheibenvorfall macht ihm zu schaffen.

Ist nächstes Jahr wirklich Schluss?

Deshalb hatte es sich Rehm als Ziel gesetzt im Alter von 71 Jahren, folglich in der kommenden Saison, mit seinem Wachdienst aufzuhören. Ob es bei dieser Entscheidung bleibt, bezweifelt Rehm allerdings selbst: „Warten wir mal bis nächstes Jahr ab“, sagt er lachend.

Gemeinsam mit seiner Frau fährt der Senior auch heute noch regelmäßig zu Motocross-Rennen, wobei er immer wieder Kumpels von damals treffe. Auch beim MSC Gerstetten haben sich tiefe Freundschaften entwickelt. Motocross gehört zu seinem Leben einfach dazu.

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