Heidenheim Heideköpfe ziehen als Tabellenerster ins DM-Halbfinale ein

Gibt's für die Heideköpfe um Mitch Nilsson wieder Grund zur Freude?
Gibt's für die Heideköpfe um Mitch Nilsson wieder Grund zur Freude? © Foto: mb
Heidenheim / pm 16.08.2018
Die Heidenheim Heideköpfe können bei einem Sieg in Mainz als Tabellenerster ins DM-Halbfinale einziehen.

Auch in dieser Saison waren die Spiele zwischen den beiden Meistern der vergangenen Jahren Heidenheim (2017) und Mainz (2016), immer unterhaltsam und sehr punktreich (9:5/5:12/17:7/4:10/12:11 und 14:9 aus Heidenheimer Sicht). Nun treten die Heideköpfe am heutigen Freitag (19 Uhr) und morgen (13 Uhr) in Mainz. Während sich die Heidenheimer bereits fürs Halbfinale der deutschen Meisterschaft qualifiziert haben, liegen die Mainzer aktuell noch einen Sieg hinter Haar und zwei Siege hinter Regensburg auf Platz vier der Bundesliga Süd, haben aber das Halbfinalziel noch vor Augen.

Wie jedes Jahr schickt Mainz auch dieses Mal eine absolute Spitzenmannschaft aufs Feld: In den ersten Spielen pitcht vorrangig der deutsche Nationalspieler Lennart Stöcklin, Werfer fürs zweite Spiel ist der US-Amerikaner Connor Little. Als ausländische Feldspieler agieren zudem die Ex-Minor-Leaguer Austin Gallagher und Shane Salley. In Kombination mit einem eingespielten Team aus dem die deutschen Nationalspieler Kevin Kotowski (OF) und Max Boldt (Spielertrainer/IF/C) herausragen, kann Mainz an guten Tagen jedes Team in Deutschland schlagen - wenn auch die aktuellen Verletzungen der Nationalspieler Tim Stahlmann (RHP), Jan-Niclas Stöcklin (RHP) und Nici Weichert (IF) das Team schwächen.

Allerdings bestechen auch die Heideköpfe wieder mit einer sehr schlagstarken Offensive (Team-AVG: .342/OPS: .984) um die deutschen Nationalspieler Simon Gühring, Sascha Lutz, Ludwig Glaser, Shawn Larry und Philip Schulz; sowie den Ex-US-Profis Mitch Nilsson, Gary Owens und Jay Pecci.

Heideköpfe-Manager Klaus Eckle und Headcoach Jay Pecci tüfteln derzeit noch an der optimalen Feldaufstellung und an der Pitching-Rotation, werden im Pitchingbereich aber wohl allen verfügbaren Werfern Einsatzzeiten gewähren. Eckle schätzt Mainz dabei stärker ein als Haar in der Vorwoche. „Bei der Offensivleistung können die Mainzer mit uns mithalten“, so der 50-Jährige. Dennoch stünden die Chancen nicht schlecht, dass Heidenheim den letzten Sieg holt, um als Tabellenerster ins Halbfinale einzuziehen.

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