Heidenheim Heideköpfe schließen Zwischenrunde ab

Bei den Werfern haben die Heideköpfe zahlreiche Optionen – auch der junge Simon Liedtke zählt inzwischen dazu.
Bei den Werfern haben die Heideköpfe zahlreiche Optionen – auch der junge Simon Liedtke zählt inzwischen dazu. © Foto: Kalle Linkert
Heidenheim / Thomas Jentscher 04.09.2018
Zum Abschluss der Zwischenrunde schlagen die Heideköpfe Haar mit 11:3 und 6:2.

Die Entscheidungen waren vor den letzten Duellen der Play-off-Runde zwischen den Heidenheim Heideköpfen und den Haar Disciples zwar schon gefallen, dennoch legten sich beide Teams nochmals ins Zeug. Dominierend waren dabei die Baseballer des HSB, die ihr Heimspiel am Samstag klar mit 11:3 gewannen und auch tags darauf in München mit 6:2 siegten.

Damit glichen die Heideköpfe, die nun im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft stehen, auch ihre Bilanz gegen den bisherigen Angstgegner in dieser Saison aus. Für Klaus Eckle war es ein „Training unter Wettkampfbedingungen“, entsprechend wechselte munter durch, gönnte einigen Spielern auch eine Ruhepause. „Wir haben so aufgestellt, dass wir kommendes Wochenende Vollgas spielen können“, erklärt Eckle, der mit den gezeigten Leistungen zufrieden war. „Im Großen und Ganzen hat alles funktioniert, die Spielzüge klappen, wir sind gerüstet.

Mitch Nilssons 17. Homerun

Am Samstag begann Clayton Freimuth als Werfer, der sich allerdings im ersten Inning ziemlich plagte und das 0:1 hinnehmen musste. Den Rückstand verwandelten die Gastgeber schon im Rückschlag spektakulär in eine 2:1-Führung. Nach Hit von Jay Pecci war es mal wieder Mitch Nilsson, der den Ball über den Zaun schlug. Es war bereits sein 17. Homerun in diesem Jahr.

Freimuth hatte seine Probleme überwunden, ließ in den folgenden drei Durchgängen nichts mehr zu und warf sechs Strike-outs. Trotzdem hatte er nach vier Innings 78 Würfe im Arm – wollen die Heideköpfe ihn als Starter einsetzen, muss er effektiver werden.

Im Angriff punkteten die Platzherren kontinuierlich weiter, bauten ihren Vorsprung auf 8:1 aus und gingen schließlich als 11:3-Sieger vom Platz. 15 Hits waren eine beachtliche Bilanz, am erfolgreichsten agierten Lutz und Nilsson (jeweils 3 von 4). Die Defensive blieb trotz Umstellungen und dem Fehlen von Catcher Simon Gühring fehlerfrei, die weiteren Werfer Logan Grigsby, Marcel Giraud, Simon Liedtke und Patrick Seyfried und machten ihre Sache ebenfalls gut.

Hivley warf zwei Innings

In München schickte Eckle dann RJ Hively ins Rennen. Der warf fünf überragende Innings, ließ keinen Hit zu (2 Walks) und erzielte sechs Strike-outs. Die Offensive kam etwas schwerer auf Touren, im dritten Inning gelang nach Triple von Nilsson, Double von Owens und Hit von Glaser die 2:0-Führung.

Nach Hively überzeugten auch Julius Spann und erneut Liedtke als Werfer, die Defense stand ebenfalls sicher. So gelangen Haar insgesamt nur zwei Hits, während die Heideköpfe – vor allem durch Nilsson und Glaser – ihre Führung auf 6:1 ausbauten. Den Schlusspunkt zum 6:2 durften die Gastgeber setzen.

Die Heideköpfe beenden die Zwischenrunde der 1. Liga Süd somit als Tabellenführer (32:8 Siege) und treffen im DM-Halbfinale (best of five) auf den Nord-Zweiten Solingen (26:14). Die ersten Spiele finden am Samstag und Sonntag (jeweils 14 Uhr) in Heidenheim statt. Im anderen Semifinale trifft Nord-Meister Bonn (40:0) auf Regensburg (25:15).

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