Handball-Württembergliga Gleich elfmal in Konter gelaufen

Erfolgreichster SHB-Schütze: Martin Mäck.
Erfolgreichster SHB-Schütze: Martin Mäck. © Foto: Archiv/sb
Herbrechtingen/Bolheim / Jochen Gerstlauer 08.10.2018
Die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim verliert in Laupheim mit 27:34.

Auch im dritten Duell in der Württembergliga gab es für die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim in der Laupheimer Rottumhalle eine Niederlage. Dabei war die SHB nicht chancenlos. Am Ende unterliefen ihr aber zu viele technische Fehler, zudem erlaubten sich die Gäste zu viele Fehlwürfe. Laupheim nutzte dies und kam so zu leichten Kontertoren, am Ende waren es elf.

Personell musste SHB-Coach Dunstheimer zwar weiterhin auf seine Allzweckwaffe Kling verzichten, dafür war Rückraumshooter und Routinier Wurelly nach seinem Urlaub wieder an Bord. Linkshänder Tovmasyan fuhr nach seinem tollen Debüt gegen Hohenems nicht mit nach Laupheim, da Bad Saulgau am Sonntag spielte und eine Doppelbelastung am Wochenende bei der Zweitspielrecht-Vereinbarung für den 21-Jährigen nicht in Frage kommt.

Zehn Tore von Martin Mäck

Die Gäste konnten zu Beginn zwei Führungen der Hausherren durch Bauer und Mäck zunächst ausgleichen. Kreisläufer Mäck unterstrich am Ende mit zehn Treffern seine momentan herausragende Form. Ab der 5. Minute aber klebte das Pech an den Fingern der SHBler. Alleine sechs technische Fehler in der ersten Hälfte spielte den Gastgebern natürlich in die Karten, die die daraus resultierenden Ballgewinne konsequent verwerteten. Beim 4:7 durch Wurelly waren die Gäste zwar wieder kurzzeitig in Schlagweite, aber sie blieben unkonzentriert. Wieder bedankte sich Laupheim artig und entwischte dieses Mal auf 12:5 nach 18 Minuten. SHB-Trainer Dunstheimer nahm zum zweiten Mal eine Auszeit.

Rugaci blies mit seinem Treffer dann zur Aufholjagd. Begünstigt durch eine Überzahlsituation legte die SHB nun ihrerseits einen Vier-Torelauf hin und war beim 10:12 auch wieder im Spiel. Laupheims Neu-Coach und Ex-Spieler Pancu reagierte ebenfalls mit Auszeit und unterband prompt die gute Phase der SHB. Flügelflitzer Amann erhöhte bis zur Pause auf 17:14.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit vollstreckte SHB-Antreiber Mäck einen Strafwurf und als er sogar zum 15:17 nachlegen konnte, schien das Spiel zu Gunsten der SHB zu kippen. Die Gastgeber agierten aber weiter abgezockt und machten sogar in Unterzahl Tore. Beim 22:16 durch den kroatischen Erstliga-Neuzugang Dodig schwante den SHB-Verantwortlichen schlimmes.

Fabi Kresse und Youngster Hauser stemmten sich weiter vehement gegen ein weiteres Davonziehen des Gegners. Begünstigt durch eine Unterzahl legte Laupheim aber wieder vor. Beim 28:21 knapp zehn Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Laupheim verwaltete den Vorsprung gekonnt und ließ den Kontrahenten nicht mehr an eine Aufholjagd glauben.

Am kommenden Samstag, 13. Oktober, haben die SHBler den TV Gerhausen zu Gast (19.30 Uhr, Bibrishalle).

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