Strafe Gerichtsurteil: Monika Sozanska will Unschuld beweisen

Ellwangen / 04.06.2013
HSB-Fechterin Monika Sozanska wurde am Amtsgericht Heidenheim zu einer Geldstrafe verurteilt. Am Dienstag, 23. Juli, will sie im Landgericht Ellwangen versuchen, ihre Unschuld zu beweisen.

HSB-Fechterin Monika Sozanska wurde am 21. November des vergangenen Jahres am Amtsgericht zu einer Geldstrafe von insgesamt 4200 Euro verurteilt. Die 30-Jährige habe versucht, mit Hilfe eines anonymen Schreibens den Ruf eines Funktionärs des Württembergischen Fechterbundes (WFV) zu schädigen und auf diese Weise dessen Entlassung zu erwirken, so die Überzeugung des Richters.

Die Fechterin hatte umgehend Berufung gegen das Urteil eingelegt, inzwischen wurde ein Termin für eine neue Verhandlung festgelegt. Sozanska wird am Dienstag, 23. Juli, um 14 Uhr im Landgericht Ellwangen versuchen, ihre Unschuld zu beweisen.

„Ich gehe davon aus, dass uns in der zweiten Instanz Recht gegeben wird“, betont der Anwalt der Fechterin, Prof. Dr. Jörg E. Wilhelm, der dabei auch auf die Ergebnisse eines hinzugezogenen Schriftsachverständigers setzt.

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