Göppingen Für die Handballer des HSB wäre mehr drin gewesen

Göppingen / HZ 13.03.2018
Eine Schwächephase in der ersten Halbzeit bei den HSB-Handballern war maßgeblich für das 26:30 bei der TS Göppingen.

Das Bezirksliga-Hinspiel konnten die Heidenheimer noch deutlich mit 35:24 gewinnen. Aber allen Beteiligten war klar, dass dies nicht der Gradmesser für das Rückspiel war. In Heidenheim fehlten bei TS Göppingen gleich drei Stammspieler. Auf HSB-Seite musste man erneut auf die verletzten Marcel Hug und Addi Schöps verzichten.

Die Begegnung begann sehr ausgeglichen und bis zum 8:8 wechselte die Führung mehrmals. Aber schon zu diesem Zeitpunkt konnte man erkennen, dass die nötige Aggressivität in der Abwehr fehlte und der starke Rückraum der Göppinger immer wieder zu leichten Toren kam.

Der Angriff der HSBler schwächelte

Mitte der ersten Halbzeit konnte Göppingen sich auf vier Tore absetzen, weil nun auch der Angriff des HSB keine guten Lösungen mehr fand und einige Chancen ausgelassen wurden. Teilweise hat auch noch das Quäntchen Glück gefehlt. Allein in der ersten Hälfte wurde viermal der Pfosten oder die Latte getroffen. Dieser Vier-Tore-Rückstand hatte auch zur Halbzeit (16:12) Bestand.

Für die zweite Hälfte forderte Trainer Somogyi von seinen Jungs eine aktivere Abwehrleistung und mehr Bewegung im Angriff. Diese Vorgaben setzte die Mannschaft auch gut um und konnte schnell auf 17:15 verkürzen.

Torhüter Bosch lief nun auch zur Hochform auf und reagierte mehrmals glänzend. Dadurch hatte der HSB immer wieder die Chance, das Spiel zu drehen. Aber entweder wurden die Chancen vergeben oder man musste eine Zeitstrafe absitzen und der Rückstand erhöhte sich in dieser Phase wieder.

Einseitige Entscheidungen

Die Schiedsrichter verloren in der zweiten Hälfte immer mehr die Übersicht. So gab es immer nur für die Gäste Zeitstrafen, und Göppingen versuchte, die Führung über die Zeit zu retten, was nicht durch ein Zeitspiel unterbunden wurde. Beim Stand von 26:24 waren noch knapp fünf Minuten zu spielen, und man versuchte, die Göppinger durch eine offensivere Deckungsvariante zu Fehler zu zwingen.

Durch weitere, unverständliche Entscheidungen der Unparteiischen handelte sich der HSB in der Endphase noch zwei unnötige Zeitstrafen ein. In doppelter Unterzahl konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden und am Ende stand die 26:30-Niederlage fest.

Am nächsten Wochenende empfängt der HSB den souveränen Spitzenreiter aus Bettringen. Bleibt zu hoffen, dass die Heidenheimer an die Leistung des Hinspiels anknüpfen kann, bei dem man dem Aufstiegsfavoriten die bisher einzige Saisonniederlage beibringen konnte. HSB: Bosch, Pinna, Sabouni, Valeczky (3), Baur (1), Rendle (1), Fres, K. Mpouras (4), „Ujah“ Baur (7/4), Biebl (6), Uhl (1), Kascha, Dandl, Stegmeier (3)

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