Kunstspringen Für den SV Heidenheim 04 wäre mehr drin gewesen

Die Heidenheimerin Zoe König hat sich mit ihren Leistungen einen Platz im Landeskader verdient.
Die Heidenheimerin Zoe König hat sich mit ihren Leistungen einen Platz im Landeskader verdient.
Karlsruhe / thomas jentscher 31.01.2013
Bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Kunstspringen in Karlsruhe schnitt der SV Heidenheim 04 mit zwei Silbermedaillen nicht schlecht ab – es wäre aber auch noch mehr drin gewesen.

„Es war einfach nicht unser Tag“, berichtet Trainer Roland Schönhaar mit Blick auf die wenigen, aber folgenreichen Ausrutscher seiner Schützlinge. Schon der Termin für die Meisterschaft lag sehr ungünstig, dazu sorgte Eisregen für eine äußerst anstrengende Anreise nach Karlsruhe. Dort absolvierten Teilnehmer aus 15 Vereinen insgesamt 190 Starts, der SV 04 schickte drei Springerinnen vom Drei-Meter-Brett ins Rennen.

Dabei zeigte Zoe König bei der A-Jugend neun starke Sprünge und wurde Zweite, ein Auerbachsalto ging jedoch in die Binsen, sonst hätte die Heidenheimerin klar gewonnen. Trotzdem läuft es für die 15-Jährige derzeit bestens, nach der Landesmeisterschaft durfte sich König noch über einen Start beim Jugendländervergleich freuen. Bei diesem hatte Baden-Württemberg zwar gegen die Übermacht aus den östlichen Bundesländern keine Chance, die Heidenheimerin zeigte aber eine prima Vorstellung und hat einen Platz im Landeskader sicher.

Ebenfalls Silber holte Tatjana Klitzing, die bei den Junioren eine gute Leistung bot und sich lediglich der überragenden Roxana Riemer (Freiburg) geschlagen geben musste.

In der offenen Klasse startete Jasmin Böhm vom Drei-Meter-Brett, in ihrer Spezialdisziplin Turm wurde keine baden-württembergische Meisterschaft ausgetragen. Die Heidenheimerin startete gut, verpatzte aber ihren letzten Sprung und fiel noch auf Rang vier zurück. Hätte die 21-Jährige den Schraubensalto gut ins Wasser gebracht, wäre sie wohl Vizemeisterin geworden. Noch schlimmer traf es Klitzing, die 18-Jährige lag vor dem letzten Sprung noch auf Rang zwei, scheiterte dann ebenfalls bei ihrer Schraube und wurde so am Ende Fünfte in der offenen Klasse.