Heidenheim Fechter Stephan Rein: „Ich weiß, dass ich mehr kann“

Entspannung muss auch sein: HSB-Degenfechter Stephan Rein besuchte auch den Sensō-ji, Tokios bedeutendsten Tempel.
Entspannung muss auch sein: HSB-Degenfechter Stephan Rein besuchte auch den Sensō-ji, Tokios bedeutendsten Tempel. © Foto: privat
Heidenheim / Jannis Blank 17.07.2018
Stephan Rein will bei der Weltmeisterschaft in Wuxi besser abschneiden als vor einem Monat bei der EM.

Nachdem der Topfechter des Heidenheimer Sportbundes bereits bei den Europameisterschaften im Juni für den Deutschen Fechterbund auf die Planche gegangen war, steht Stephan Rein nun das nächste sportliche Großereignis ins Haus. Der Soldat der Sportfördergruppe der Bundeswehr wird bei der am Donnerstag beginnenden Weltmeisterschaft im chinesischen Wuxi für seine Disziplin Herrendegen an den Start gehen. Rein nahm zuletzt 2015 in Moskau bei einer Weltmeisterschaft teil und schaffte es mit dem 41. Rang sogar in den Finaltag. Bei der EM vor knapp einem Monat erreichte er mit Platz 49 ein ähnliches Ergebnis.

Nun nimmt er sich allerdings ein anderes Ziel vor. „Das Ergebnis bei den Europameisterschaften hat meine derzeitige Form nicht bestätigt. Ich weiß, dass ich mehr kann und will es mir bei den anstehenden Weltmeisterschaften beweisen“, sagt Rein.

Im Vorfeld der WM bereitete sich das Degenass gemeinsam mit den anderen 23 Athleten des Deutschen Fechterbundes im Trainingslager in Numata (Japan) auf die Wettkämpfe am 20. Juli und am 25. Juli vor. Dabei ging es unter anderem aber auch zum Sensō-ji, dem bedeutendsten Tempel Tokios und zu den Fukiwarenotaki Falls, in der Nähe von Numata.

Neben dem Einzelwettkampf wird der HSBler bei der Weltmeisterschaft gemeinsam mit seinen Teamkollegen Richard Schmidt (Offenbach), Marco Brinkmann und Lukas Bellmann (beide Leverkusen) im Nationenwettbewerb der Mannschaften um Edelmetall kämpfen.

Auch die für Luxemburg startende Wahl-Heidenheimerin Lis Rottler-Fautsch bereitet sich im Trainingslager in Hongkong für ihren Wettkampf am Donnerstag vor. Die langjährige HSB-Degenfechterin will nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Leipzig nun ihr Können unter Beweis stellen.

„Bei den Europameisterschaften vor einem Monat war schon eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen, auch wenn sich das nicht unbedingt im Endresultat bemerkbar gemacht hat“, analysiert das Mitglied der luxemburgischen Armee, die wie Degenfechter Rein im 64er-K.o. ausschied.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel