Heidenheim / Lis Fautsch Der Heidenheimer gewinnt die Deutschland-Challenge der B-Jugend in Leverkusen.

Nach seinem Sieg im Februar in Frankfurt konnte HSB-Fechter Matthew Bülau auch bei der zweiten Allstar-Challenge in Leverkusen als Sieger auftrumpfen. Unter 81 Teilnehmer schaffte er es nach den Vorrunden auf Platz eins gesetzt in die Direktausscheidung.

Nach einem Freilos im 128er K.o. und souveränen Siegen mit 10:3 gegen Lukas Weber aus Hardheim-Höpfingen sowie mit 10:2 gegen Max Straub aus Saarbrücken gewann er gegen Vereinskamerad Tim Jurtschak 10:6, der im Endklassement den zehnten Platz erreichte.

Im Finale der besten Acht schlug Bühlau den Lohhausener Nick Morlang, Nummer 3 der deutschen B-Jugend-Rangliste. Somit war ihm ein Platz auf dem Podium sicher. Doch Bülau wollte mehr: Im Halbfinale stand er Bertil Peterson vom SV Einheit Altenburg gegenüber und gewann mit 10:5. Auch im Finale zeigte er seine ganze Klasse und setzte sich gegen Nicolo Warnking vom Fechterring Hochwald mit 10:2 durch.

Somit führt Bühlau nun souverän die deutsche Rangliste an und kann seinen Vorsprung bei der dritten und letzten Challenge am 11. Mai in Leipzig noch ausbauen, bevor am 25. Mai in Heidenheim die deutschen Meisterschaften stattfinden.

Mit Horant Kummer schaffte es ein zweiter Heidenheimer aufs Podest. Er verlor im Halbfinale im Sudden Death gegen Warking 8:7, konnte sich aber im Gefecht um Bronze mit einem mutigen Fußtreffer 8:7 gegen Petersen durchsetzen.

„Matthew hat heute konstant gefochten. Nur im Halbfinale kam er einmal kurz ins Schwanken, konnte das Gefecht aber dann zum Ende hin dominieren. Ebenfalls sehr gute Leistungen zeigten Horant Kummer und Tim Jurtschak. Horant hat die Umstellung auf den französischen Griff sehr gut gemeistert und Tim hat sich gut durchgesetzt dafür, dass er noch im jüngeren Jahrgang ist“, sagte ein zufriedener Trainer Wilhelm Ewert.

Im Damen-Sonntag erreichte Mariella Tomic unter 52 Teilnehmerinnen mit Platz acht das beste Heidenheimer Ergebnis. Sie konnte sich nach guter Vorrunde und einem Freilos im 64er K.o. gegen Charis Lämmler 10:8 durchsetzen und gewann im Achtelfinale in einem spannenden Gefecht gegen Maike Behrens aus Augsburg 10:9.

Im Kampf um eine Medaille musste sie sich aber gegen die Solingerin Maya Bienefeld 9:10 geschlagen geben. Danach war die Luft raus und sie musste in den Platzierungsgefechten zwei weitere Niederlagen hinnehmen und belegte im Endklassement Platz acht.

Franziska Eichhorn schaffte nach der Vorrunde den Sprung unter die besten 32 durch einen Sieg gegen Larissa von Bogendorff (Chemnitz) musste aber im 32er Tableau eine deutliche Niederlage gegen Eva Steffens hinnehmen. In den Platzierungsgefechten konnte sie sich mit zwei Niederlagen und zwei Siegen noch Platz 27 sichern. Lis Fautsch