Heidenheim / Patrick Vetter Im Pokalfieber: Die Vorbereitungen der FCH- und FCB-Fanclubs laufen auf Hochtouren. In Heidenheim ist die Aufregung aber größer als in München.

Fußballfans setzen gerne Akzente in Stadien - dies oft in Form von Choreographien. Was von den FCH-Fans und -Ultras genau geplant ist, ist noch offen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass sie sich für das besondere Spiel im DFB-Pokal etwas einfallen lassen werden, um einen bildgewaltigen Eindruck zu hinterlassen. Wenn der 1. FC Heidenheim gegen den FC Bayern München spielt, möchten auch die Fans ihren Beitrag leisten. Die Vorfreude ist groß im Lager der Heidenheimer.

An der Brenz wird aber nicht nur die Unterstützung für den FCH geplant. Die Red-Stars-Heidenheim sind als offizieller Fanclub des FC Bayern aus Heidenheim auch schon gespannt auf die Begegnung. „Wir fahren mit zwei Bussen und 120 Leuten nach München“, erzählt Daniela Bosch, die Vorsitzende des Fanclubs.

Für wen sie jubeln wird, ist für sie klar: „Der FC Bayern ist zu 100 Prozent mein Herzensverein. Da gibt es keine Frage.“ Die Nachfrage nach Karten für das Spiel war groß, Bosch wusste aber schon vorher, was auf sie zu kommt. „Mein Handy hat nach der Pokalauslosung eine Woche nicht aufgehört zu klingeln“, erinnert sie sich. Für die Vorsitzende ging ein Traum in Erfüllung, als die Partie schließlich feststand. In dem 40 Jahre alten Fanclub gibt es aber noch ältere Mitglieder, die schon viel länger auf diese Begegnung hoffen.

Bereits auf die gemeinsame Busfahrt freut sich Bosch sehr. Auch nach dem Spiel werde die Stimmung gut sein: „Ich erwarte natürlich einen deutlichen Sieg für den FC Bayern München“, blickt die Fußballbegeisterte voraus.

Bei den anderen Bayernfans hält sich die Aufregung in Grenzen: „Das Spiel ist für uns keine große Sache. Wir fahren mit einem Bus für 70 Leute zum Spiel“, sagt Helmut Aurnhammer, der Vorsitzende der Red-Dogs-Stopfenheim, einem der größten Bayern-Fanclubs. „Das werden die Bayern locker packen. Das darf keine enge Kiste werden“, prognostiziert er. Jeder der 60 zugelassenen Fanclubs des Rekordmeisters bekam nur 45 Karten, erklärt Aurnhammer: „Viele Mitglieder haben aber auch Dauerkarten.“