Heidenheim/Stuttgart Bei den Heideköpfen läuft es weiter wie geschmiert

Und da kommt er heim gelaufen . . . Im Spiel gegen die Stuttgart Reds hatten Tristan Hurler als auch der Rest seines Teams im Heideköpfe-Ballpark keine Schwierigkeiten, dem Gegner davon zu ziehen.
Und da kommt er heim gelaufen . . . Im Spiel gegen die Stuttgart Reds hatten Tristan Hurler als auch der Rest seines Teams im Heideköpfe-Ballpark keine Schwierigkeiten, dem Gegner davon zu ziehen. © Foto: Kalle Linkert
Heidenheim/Stuttgart / HZ 09.04.2018
Die Heidenheim Heideköpfe treten selbstsicher gegen den Württemberg-Rivalen Stuttgart Reds an und erspielen sich mit einem 11:1 und einem 10:0 zwei klare Siege.

Erst die Disciples aus München-Haar, jetzt die Stuttgart Reds: Die Heidenheim Heideköpfe legen in der neuen Saison einen Auftakt nach Maß hin. Am Wochenende trafen sie mit den Stuttgartern auf einen Württemberg-Rivalen und konnten das erste Schwaben-Derby mit einem 11:1 und einem 10:0 ganz klar für sich entscheiden.

Das erste Spiel im Heideköpfe-Ballpark war aufgrund der Ten-Run-Rule im siebten Inning vorzeitig zu Ende. Für die Gäste vom Neckar gab es in Heidenheim nicht viel zu holen: Gegen Starting Pitcher Logan Grigsby und Relief Pitcher Julius Spann gelangen ihnen insgesamt nur drei Hits. Mit einem Solo-Homerun brachte Xavier Gonzalez den Reds im siebten Inning und kurz vor Schluss aber zumindest den Ehrenpunkt auf der Anzeigentafel ein.

Dagegen bekam die Stuttgarter Werferriege die Offensive der Hausherren nicht in den Griff. Hagen Rätz kassierte den Loss. Danach folgten noch Ruben Kratky und Marcel Hering.

3-Run-Homerun von Shawn Larry

Shawn Larry schlug im dritten Inning einen 3-Run-Homerun zur zwischenzeitlichen 4:0-Führung. Der 2-Run-Homer von Simon Gühring im sechsten Inning sorgte für das 10:0 und läutete damit das vorzeitige Spielende ein. Im siebten Durchgang setzte Stefan Karpf mit seinem Walk-off-Single den Schlusspunkt zum 11:1 durch Tristan Hurler, dem wiederum erstmals zwei Triples in Folge in einem Bundesligaspiel gelangen.

Ganz ohne Ehrenpunkt für die Reds ging die zweite Begegnung in Stuttgart aus. Der amtierende deutsche Meister unter Klaus Eckle ließ den Reds nach der überzeugenden Vorstellung vor heimischer Kulisse auch im DB-Ballpark keine Chance – mit 10:0 gewannen die Heideköpfe deutlich.

Zunächst hielten die Stuttgarter trotz frühen Rückstands allerdings gut mit. Erst sechs Runs im sechsten Inning schraubten das Ergebnis in die Höhe und legten die Grundlage für den kurz darauf folgenden Abbruchsieg.

Simon Gühring war hier mit vier Hits am erfolgreichsten. Gary Owens setzte mit einem Solo-Homerun das Highlight und steuerte zudem ein Double bei. Ebenfalls seinen Teil zum Sieg beigetragen hat der erst in der vergangenen Woche verpflichtete Ex-Regensburger Ludwig Glaser. Der 30-Jährige hat lange für die Nationalmannschaft gespielt und ist ehemaliger Profi der Los Angeles Angels.

Neuzugang Glaser überzeugt

In seinem zweiten Spiel für die Heideköpfe verbuchte er nach dem Rücktritt vom Rücktritt zwei Hits, einen Run und ein RBI in drei At-Bats. Den Spielern Marius Buck und Elian Gentner gelangen ebenfalls wichtige Hits.

Herausragend trat er auch bei einem Verteidigungs-Spielzug auf, bei dem Elian Gentner einen hart geschlagenen Ball an der dritten Base nur abprallen lassen konnte, Shortstop Philip Schulz diesen aufnahm und zu Ludwig Glaser am ersten Base warf, der den Wurf noch artistisch zu einen Aus verwerten konnte.

Neben einer ausgeglichenen Offensive und einer bärenstarken Verteidigung konnten sich die Heideköpfe auch auf ein starkes Pitching verlassen: Ex-AAA-Profi RJ Hively, Marcel Giraud, Patrick Seyfried und Clayton Freimuth ließen nur einen Stuttgarter Hit durch Daniel Zeller zu. Auf der Gegenseite musste hingegen Jesus Parra in etwas mehr als fünf Innings acht Hits, vier Runs und zwei Base on Balls hinnehmen. Mit sieben Strikeouts hielt er sein Team aber zumindest zu Beginn noch im Spiel.

Die Heidenheim Heideköpfe bleiben nach drei Spielen ungeschlagen und führen die Tabelle an. Am kommenden Wochenende treffen sie auf die Buchbinder Legionäre Regensburg.

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