Motorsport Seitenwagen-DM: Sanders und Haller nicht zu schlagen

Fuhren allen anderen Gespannfahrern davon: Der Belgier Davy Sanders und sein deutscher Seitenwagen-Partner Andres Haller.
Fuhren allen anderen Gespannfahrern davon: Der Belgier Davy Sanders und sein deutscher Seitenwagen-Partner Andres Haller. © Foto: Christian Thumm
Motorsport / Elena Kretschmer 07.08.2018
Das belgische-deutsche Gespann-Duo stellte am Sonntag sein Können unter Beweis.

Neben den Solofahrern der DM-Open und des BW-Pokal kämpften in Gerstetten auch die Seitenwagen-Gespanne um den Sieg – in der deutschen Meisterschaft und im Pokal. In der DM war das belgisch-deutsche Team um Davy Sanders und Andres Haller nicht zu schlagen. Vom freien über das Zeittraining bis hin zu Lauf eins und zwei zog sich die Siegesserie durch wie ein roter Faden. Und jedes Mal war der Abstand auf die durchweg Zweitplatzierten, die beiden Österreicher Benjamin Weiß und Patrick Schneider, recht deutlich.

Bescheidene Sieger

Als neue deutsche Meister wollten sich die Tagessieger der DM noch nicht bezeichnen. Haller sagte bescheiden: „Wir konnten nochmal einen kleinen Vorsprung rausholen.“ Ob sie auch in der kommenden Saison zusammen fahren, steht noch nicht fest. „Jetzt fahren wir diese erstmal fertig und dann sehen wir weiter“, so Haller. Die beiden Österreicher trösteten sich mit dem Gedanken, einmal bis auf sechs Sekunden an die Erstplatzierten herangekommen zu sein. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, so Schneider, „es war wirklich heiß, aber gut.“

Dritter wurde das belgisch-niederländische Gespann von Jan Hendrickx und Peter Beunk. Lokalmatador Tobias Blank und sein Schweizer Teamkollege Bruno Kälin wurden in der Tageswertung Sechste. Im Prädikat Pokal siegten Tim Prümmer und Tobias Lange, die recht überrascht waren. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so stark sind“, sagte Lange. Doch die Leistung sei immer noch ausbaufähig.

Heftiger Crash in Lauf zwei

Alles in allem verliefen beide Läufe relativ ausgeglichen. Lediglich zu Beginn des zweiten Laufes kam es auf der Startgeraden zu einem recht heftigen Zusammenstoß, in den vier Gespanne verwickelt waren. Drei fuhren weiter, nachdem das Knäuel aus Fahrern und Sportgeräten entwirrt war, eines gab auf.

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