Volleyball Dettinger Volleyballer müssen in die Relegation

Jetzt geht's in die Relegation: Die TSV-Volleyballer müssen trotz ihres 3:2-Sieges weiter um den Klassenerhalt kämpfen.
Jetzt geht's in die Relegation: Die TSV-Volleyballer müssen trotz ihres 3:2-Sieges weiter um den Klassenerhalt kämpfen. © Foto: Christian Thumm
Volleyball / HZ 13.03.2018
Trotz eines 3:2-Auswärtssieges beim TSV Georgii-Allianz Stuttgart kann sich der TSV Dettingen den Klassenerhalt nur über die Relegationsspiele im April sichern.

Im letzten Punktspiel der Saison 2017/18 konnten die Oberliga-Volleyballer des TSV Dettingen doch noch einen weiteren Tiebreak-Sieg bei der dritten Mannschaft des TSV Georgii-Allianz Stuttgart mit 3:2 (26:24, 25:17, 17:25, 17:25, 15:7) einfahren. Damit schließen die Dettinger die Saison auf dem Abstiegs-Relegationsplatz ab, müssen also nachsitzen, um sich noch den Klassenerhalt zu sichern.

Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz reiste die Mannschaft von Interimscoach Martin Kreher zur erfahrenen dritten Mannschaft des TSV Georgii-Allianz Stuttgart. Die Stuttgarter verweilen nach einer guten Saison sicher auf dem dritten Platz, wissen jedoch um ihre Heimstärke und hatten noch eine Rechnung mit den Dettingern aus dem Hinspiel offen. Mit der gewohnten Aufstellung von Klein und Peller auf Außen, Dietz und Schwarz in der Mitte sowie Kamper im Zuspiel, Kaiser auf Diagonal und Fröscher als Libero starteten die Volleyballer von der Ostalb in die für den Ligaverbleib so entscheidende Partie.

Von Beginn an zeigten beide Mannschaften, dass sie um jeden Preis gewinnen wollen, was zu einem sehr ausgeglichenen Spiel auf hohem Niveau führte. Mit guten Aufschlägen und einer stabilen Annahme konnten die Dettinger stets in Schlagdistanz zu Stuttgart agieren und nach einem engen Satz diesen sogar mit 26:24 für sich entscheiden.

In gleicher Formation und mit gleichem Elan startete das Team um Kapitän Kaiser in den zweiten Satz. Durch gute Aufschläge und wenige Eigenfehler konnte man sich von Beginn an mit 5:0 über 11:7 absetzen. Durch ein gutes und konzentriertes Spiel gab man den Stuttgartern zu keiner Zeit das Gefühl, noch einmal herankommen zu können und sicherte sich mit 25:17 die 2:0-Satzführung.

Auch der dritte Satz begann ähnlich wie der zweite, sehr dominant auf Dettinger Seite, und man ging mit 7:3 in Führung. Ab diesem Punkt wurde das Spiel zunehmend unkonzentrierter, eine schwächelnde Annahme sowie fehlender Aufschlagdruck machte es den Stuttgartern möglich, zum 12:12 aufzuschließen und ab hier den Satz anzuführen. Das Ergebnis war mit 17:25 ernüchternd.

Zehnter Tiebreak im 19. Spiel

Der vierte Satz war ein Spiegelbild des dritten Abschnitts. Dettingen konnte nicht zur Stabilität aus den ersten beiden Sätzen zurück finden, hatte einige Probleme mit den guten Aufschlägen der Stuttgarter und musste sich letztendlich mit 17:25 dem guten Spiel der erfahrenen Spieler beugen. So galt es zum zehnten Mal im 19. Spiel einen Tiebreak zu bestreiten.

Hier agierte das Team wie ausgewechselt zu den beiden Sätzen zuvor, konnte mit viel Druck im Aufschlag glänzen und marschierte stets den Stuttgartern voraus. Über 6:0 und 12:5 war der Sieg in diesem Satz zu keiner Zeit gefährdet und man konnte mit 15:7 den erst zweiten Tiebreak für sich entscheiden.

Mit den zwei gewonnen Punkten ist Dettingen nun punktgleich mit Eningen und Ludwigsburg, welche jedoch aufgrund mehr gewonnener Spiele vor den Volleyballern der Ostalb rangieren. Somit muss der TSV, um den Klassenerhalt zu sichern, im April in die Relegation und sich gegen einen aufstiegsambitionierten Landesligisten bewähren. TSV Dettingen: Dietz, Fröscher, Gall, Kaiser, Kamper, Klein, Peller, Schwarz, Vogel, Wörner

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