Handball Der Abpfiff war eine Erlösung

Oberkochen/Königsbronn / hz 16.01.2018
Die HSG Oberkochen/Königsbronn war beim 21:37 gegen die SG Hofen/Hüttlingen II total von der Rolle.

Die HSG Oberkochen/Königsbronn ging nach einer katastrophalen Leistung gegen die SG Hofen/Hüttlingen II mit 21:37 unter.

Die 1:0-Führung durch Rosca sollte die einzige Führung im ganzen Spiel bleiben, denn die SG präsentierte sich von Beginn an wie eine Spitzenmannschaft. Durch ein sehr bewegliches Angriffsspiel spielten sich die Gäste immer wieder gute Wurfchancen heraus und führten nach 13 Minuten bereits mit 3:6. Dies veranlasste Coach Bjelic, die erste Auszeit zu nehmen. Diese blieb ohne die gewünschte Wirkung. Die SG antwortete mit zwei Treffern in Folge und erhöhte auf 3:8.

Die sehr offensive Deckung der Gäste bereitete den Schwarz-Gelben große Probleme im Angriffsspiel. Ab Mitte der ersten Halbzeit offenbarte die Defensive um Schmied

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Co. dann auch noch immer größere Lücken. Nach einem 7:0-Lauf der Gäste bis zur 25. Minute war der Blick auf die Anzeigentafel beim Stand von 6:18 schon richtig bitter für die Bjelic-Truppe. Zur Halbzeit stand das desaströse Zwischenergebnis von 8:21 zu Buche.

Aufholjagd blieb aus

Wer mit einer Aufholjagd der HSG im zweiten Durchgang gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Die Schwarz-Gelben ließen weiter die nötige Härte in der Abwehr und den Kampf vermissen. In der 40. Minute betrug der Rückstand immer noch 13 Tore (13:26).

Obwohl die Gäste merklich einen Gang zurückschalteten, kam die HSG nicht näher heran. Im Angriff fehlten den Schwarz-Gelben immer noch komplett die Ideen und Mittel. Zudem wurden beste Chancen nicht genutzt. So stand auch in der 53. Minute ein 13-Tore-Rückstand auf dem Tableau (19:32).

Bjelic reagierte nochmals mit einem Time-out, doch die völlig entmutigte Mannschaft resignierte in den letzten Minuten. Die Gäste erhöhten bis zum Schlusspfiff sogar noch auf 21:37 und besiegelten damit die höchste HSG-Niederlage seit Jahren. Der Abpfiff war wie eine Erlösung für die konsternierten HSG-Spieler, die sich für diese Vorstellung bei den Zuschauern entschuldigen müssen. Am kommenden Wochenende gibt's die Chance auf Wiedergutmachung im Derby gegen den HSB. HSG: Ehresmann, Imerese; Lumpp, Richardon (1), Siegels (1), Hoga (2), Rube, J. Hug (1), B. Hug (3/1), Ludwig (1/1), Rosca (6), Engel (2), Schoen, Schmied (4)

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