Handball David Wittlinger: „Als wäre ich nie weg gewesen“

So wie man ihn in Steinheim kennt: Rückkehrer David Wittlinger beim Wurf.
So wie man ihn in Steinheim kennt: Rückkehrer David Wittlinger beim Wurf. © Foto: Rudi Weber
Steinheim / Sandra Gallbronner 02.02.2019
Die Landesliga-Handballer des TV Steinheim haben früher als erwartet eine große Verstärkung erhalten. Am Samstag treten sie in Biberach an.

Überraschend kehrte David Wittlinger bereits jetzt schon zum derzeit Tabellendritten vom VfL Pfullingen (3. Liga).

Der 25-Jährige steckt momentan in der Endphase seines Maschinenbau-Studiums, muss sich neben den letzten Klausuren nun auch seiner Bachelorarbeit widmen. Zeit für bis zu acht Mal Training wöchentlich in Pfullingen bleibe da nicht: „Ich musste die Trainingszeit deutlich zurückschrauben. Daher bin ich auf den Verein mit der Bitte zugegangen, den laufenden Vertrag aufzulösen.“ In Steinheim trainiert Wittlinger seit Anfang Januar diesen Jahres nun drei Mal die Woche. Startschwierigkeiten hatte er dabei keine. „Es wa ein gelungener Start. Es hat sich angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen.“ Dennoch befinde er sich noch in der Eingewöhnungsphase, muss sich allmählich wieder auf die Steinheimer Spieler einstellen.

Neue Impulse könnte Wittlinger nun auch in der Defensive setzen. Denn dabei habe er in Pfullingen viel Erfahrung sammeln können. „Mein Fokus liegt nun auf der Abwehr, denn da hapert es noch“, sagt er. Das sieht auch Sebastian Kieser so, auch wenn im Vergleich zu den Spielen vor der Winterpause Fortschritt zu sehen seien. Das Ziel des Steinheimer Trainers: Mehr Konstanz in den Spielen: „Wenn wir drei Tore vorne liegen, müssen wir es schaffen wegzuziehen und es zu keinem Unentschieden kommen lassen.“

So war das auch im Hinspiel gegen Biberach der Fall, in dem es am Ende 29:29 stand. Am Samstag wollen es die Steinheimer Handballer im Rückspiel besser machen (19.30 Uhr), um Druck zu machen auf die beiden führenden Teams Altenstadt und Reichenbach.

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