Heidenheim / ed Auf seiner Facebook-Seite erklärte der Stürmer, der auch schon beim 1. FC Heidenheim spielte, dass er keinesfalls Sympathisant eines Neo-Nazis sei.

Einst spielte Daniel Frahn für ein halbes Jahr auch beim 1. FC Heidenheim (ein Tor in zehn Einsätzen). Mittlerweile ist der 31-Jährige Toptorjäger des Chemnitzer FC, der als Tabellenführer der Regionalliga Nordost den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga anpeilt.

Beim 4:4 am vergangenen Samstag geriet Chemnitz in die Schlagzeilen, weil es bereits vor der Partie auf der Video-Leinwand eine Trauerkundgebung für einen Gestorbenen gab, der als Mitbegründer einer inzwischen aufgelösten rechtsextremen Organisation gilt, schreibt der „Kicker“. Während der Begegnung hielt Frahn zudem nach seinem Treffer zur zwischenzeitlichen Chemnitzer 3:2-Führung ein T-Shirt mit der Aufschrift „Support you local Hools“ („unterstütze deine lokalen Hooligans“) hoch.

Von seinem eigenen Verein wurde der Angreifer mit einer Geldstrafe belegt und vom Nordostdeutsche Fußballverband – trotz einer Entschuldigung – vorerst gesperrt.

Auf seiner Facebook-Seite erklärte der Stürmer, dass er keinesfalls Sympathisant eines Neo-Nazis sei. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass das Shirt so tief in der Neo-Nazi-Szene verankert sei. „Ich bin kein Nazi“, betonte Frahn.